Nach Windows 7: Was passiert mit Vista? (Update) - Doch kein schnelles Ende

Spielt Windows Vista nach dem Erscheinen von Windows 7 keine Rolle mehr? Microsoft scheint davon auszugehen, dass nach Windows 7 die Nachfrage für Windows Vista einbrechen wird.

von Georg Wieselsberger,
06.05.2009 09:39 Uhr

Wie unsere Kollegen der amerikanischen PC WORLD melden, steht dem Betriebssystem Windows Vista nach dem Erscheinen von Windows 7 vermutlich ein schnelles Ende bevor. Laut Richard Francis, General Manager und Leiter der Windows-Abteilung für Geschäftskunden in der Asia-Pacific-Region, ist es nicht einmal sicher, ob PC-Hersteller nach der Veröffentlichung überhaupt noch Systeme mit Windows Vista ausliefern können. Der Support für das Betriebssystem werde im April 2012 definitiv eingestellt.

Mike Nasch, Vize-Präsident des Windows-Bereiches bei Microsoft, erklärte, dass es lange her sei, dass eine Windows-Version tatsächlich besser auf der gleichen Hardware laufe als der Vorgänger. Genaue Pläne für Windows Vista gab Microsoft bisher nicht bekannt, doch scheint man davon auszugehen, dass nach dem Erscheinen von Windows 7 niemand Windows Vista wirklich vermissen wird. Windows XP hingegen wird auf Netbooks sogar noch ein Jahr nach Erscheinen von Windows 7 erhältlich sein.

Update:

Trotz der Aussagen von Richard Francis hat ein Sprecherin von Microsoft gegenüber Computerworld erklärt, dass man noch keine Entscheidung über den Verkaufsstop von Windows Vista getroffen habe. Außerdem sei es bei Microsoft üblich, dass Desktop-Betriebssysteme nach Verkaufsstart vier Jahre lang verfügbar sein. Für Windows Vista würde dies also Januar 2011 bedeuten. Der Support für die meisten Versionen von Vista wird allerdings wirklich am 10. April 2012 eigestellt, Vista Business und Enterprise können jedoch je nach Support-Vertrag bis 11. April 2017 noch Sicherheitsupdates erhalten.

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