Nvidia - Versuchte Preiskontrolle bei Grafikkarten?

HardOCP berichtet in einem Artikel darüber, dass Nvidia zumindest in den USA versucht, eine Unilateral Minimum Advertised Price Policy (UMAP) durchzusetzen. Damit sollen alle Händler dazu gebracht werden, den gleichen Preis für Nvidia-Grafikkarten anzuzeigen.

von Georg Wieselsberger,
17.06.2008 11:20 Uhr

HardOCP berichtet in einem Artikel darüber, dass Nvidia zumindest in den USA versucht, eine Unilateral Minimum Advertised Price Policy (UMAP) durchzusetzen. Damit sollen alle offiziellen Händler dazu gebracht werden, den gleichen Preis für Nvidia-Grafikkarten anzuzeigen. Dabei soll Nvidia auch nicht davor zurückschrecken, den Händlern mit Entzug von Lieferungen oder Marketing-Zuschüssen zu drohen, sollten diese UMAP nicht berücksichtigen. Dies wäre beispielsweise bei TigerDirect oder Newegg der Fall gewesen. Die Händler können nun zwar immer noch weniger für die Grafikkarten verlangen als bei UMAP vorgesehen, dürfen diesen Preis jedoch nicht direkt anzeigen. Damit funktionieren wichtige Sortierfunktionen in den Webshops nicht mehr korrekt, da man den eigentlichen Preis nicht mehr sehen kann. Erst beim Öffnen eines eigene Fensters für eine bestimmte Grafikkarte wird der tatsächlich verlangte Preis angezeigt, der dann nicht mit dem im Webshop zunächst angezeigten Preis übereinstimmt. Für die Kunden ist dies sicher mehr als nur umständlich.


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