Nvidia CEO Jen-Hsun Huang - Keine Furcht vor AMDs Vega

Nvidias CEO Jen-Hsun Huang strotzt spätestens seit der Volta-Vorstellung vor Selbstbewusstsein. Auch vor AMDs in Kürze erwarteten Vega-GPUs hat er keine Furcht.

von Dennis Ziesecke,
11.05.2017 15:53 Uhr

Nvidia stellte gestern mit Volta die auf Pascal folgende GPU-Architektur vor und verspricht große Leistungssteigerungen.Nvidia stellte gestern mit Volta die auf Pascal folgende GPU-Architektur vor und verspricht große Leistungssteigerungen.

Auch wenn AMD in Kürze mit Vega auch eine Alternative im Markt für High-End-GPUs anbieten wird, fürchtet Nvidias CEO Jen-Hsun Huang die Konkurrenz nicht. Nicht nur durch die augenscheinlich sehr performante Volta-GPU sondern auch durch die bereits seit gut einem Jahr erhältlichen Pascal-Grafikkarten kann sich Huang das Selbstbewusstsein im Q&A mit Barclays Capital aber problemlos leisten.

Vega konkurriert nicht mit Volta

AMDs Vega wird keine Antwort auf Volta sein sondern Pascal im Highend-Markt angreifen und steht damit in Konkurrenz zur, je nach der finalen Leistung, GTX 1070, GTX 1080 oder GTX 1080 Ti sowie der Titan Xp. Huang nimmt allerdings nicht an, dass sich Nvidias Wettbewerbsfähigkeit durch Vega ändern wird. Er rechnet also offenbar nicht mit einer allzu starken Konkurrenz - und wenn doch, ist da ja noch Volta, bei dem bis zu 40 Prozent Mehrleistung gegenüber Pascal im Gespräch sind. Mit gut einem Jahr Entwicklungsvorsprung sieht Nvidia sich gut aufgestellt - auch wenn AMD bereits am Vega-Nachfolger Navi arbeitet, Erfolge konnte das Unternehmen bei dieser GPU noch nicht präsentieren.

Starke Quartalszahlen von Nvidia

Auch die guten Quartalszahlen dürften Huang selbstsicher stimmen: Nvidia konnte die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen und auch das Engagement im durch Volta befeuerten Segment Deep Learning stimmt die Aktionäre zuversichtlich. Nvidia konnte im vergangenen Quartal knapp 2 Milliarden US-Dollar Umsatz verbuchen, der Gewinn lag bei 507 Millionen US-Dollar. Zwar bleiben die Geforce-Karten stärkster Umsatzbringer, gut schlägt sich aber dank Nindendos Switch auch die Tegra-Sparte.

Quelle: Seeking Alpha


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