Oculus Rift - Porno-Apps und andere Inhalte im Oculus Store verboten

Oculus VR wird im eigenen App-Store für Virtual-Reality-Software keine pornografischen Inhalte zulassen – und vielleicht auch andere Inhalte blockieren.

von Georg Wieselsberger,
14.06.2015 10:42 Uhr

Oculus Rift wird im Oculus Store wohl nur mit familienfreundlichen Inhalten versorgt. Oculus Rift wird im Oculus Store wohl nur mit familienfreundlichen Inhalten versorgt.

Noch Mitte Mai hatte Palmer Luckey, der Gründer von Oculus VR, auf der Virtual Reality Conference auf Nachfrage erklärt, dass es keine Pläne gäbe, bestimmte Inhalte wie Pornografie für das Virtual-Reality-Headset Oculus Rift zu blockieren. »Rift ist eine offene Plattform. Wie kontrollieren nicht, welche Software darauf laufen darf. Und das ist sehr wichtig“, so Luckey damals. Doch diese Offenheit gilt laut einer Meldung von Business Insider nur für die grundsätzliche Lauffähigkeit solcher Apps, nicht jedoch für das Angebot, dass Oculus VR im eigenen Store aufbauen will.

Ein Firmensprecher erklärte, dass Oculus nur Inhalte von Entwicklern veröffentlichen wird, die den Nutzungsbedingungen entsprechen. Diese würden pornografische Inhalte im Oculus Store verbieten. Nach dieser Antwort wurde der Sprecher gefragt, ob VR-Apps mit »Gewalt« möglich wären. Auch hier verwies der Sprecher erneut darauf, dass nur Inhalte veröffentlicht werden, die die Nutzungsbedingungen berücksichtigen. Wie diese Nutzungsbedingungen aussehen, will Oculus aber zur Zeit noch nicht bekanntgeben.

Das Ausweichen bei dieser Frage könnte darauf hindeuten, dass viele Spiele wie Shooter oder Kampfspiele wohl nicht direkt über Oculus VR angeboten werden dürfen. Bis die Nutzungsbedingungen bekanntgegeben werden, bleibt auch die Frage, wo genau Oculus VR eine Grenze zwischen Erotik und Pornografie oder auch bei der noch erlaubten Darstellung von Gewalt ziehen wird. Es dürfte aber ziemlich sicher viele andere Angebote geben, bei denen dann genau die Virtual-Reality-Software oder -Filme zu finden sind, die Oculus VR im eigenen Store nicht unterstützen will. Solange Oculus Rift selbst eine offene Plattform bleibt, dürfte das auch kaum ein Problem darstellen.

Quelle: Business Insider

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