Oculus Rift - »Unser einziger Fokus sind Spiele«

In letzter Zeit gab es Zweifel daran, dass Oculus VR bei der Entwicklung des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift weiterhin den Fokus auf Spiele setzen würde. Nun hat das Unternehmen diese Zweifel zerstreut.

von Tobias Ritter,
04.09.2014 12:55 Uhr

Der Fokus bei der Entwicklung des VR-Headsets Oculus Rift liegt auch weiter beim Gaming. Das haben die zuständigen Entwickler nun noch einmal klargestellt.Der Fokus bei der Entwicklung des VR-Headsets Oculus Rift liegt auch weiter beim Gaming. Das haben die zuständigen Entwickler nun noch einmal klargestellt.

In der jüngeren Vergangenheit sah sich Oculus VR, das Unternehmen hinter der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift, häufiger mit dem Vorwurf konfrontiert, seine ursprünglichen Gaming-Fokus verloren zu haben. Genährt wurde diese Vermutung nicht zuletzt durch die Eingliederung der Firma in den Social-Network-Konzern Facebook.

Die englischsprachige Webseite eurogamer.net hat deshalb nun noch einmal Nate Mitchell nachgefragt und den Mit-Gründer von Oculus VR mit der Aussage konfrontiert, sich überhaupt nicht mehr um Videospiele zu scheren. Mitchell verneinte das jedoch klar und deutlich und sprach dabei der Gaming-Industrie die Eigenschaft zu, aufgrund ihrer Verrücktheit und ihrer Ressourcen die einzige Industrie überhaupt zu sein, die dem Virtual-Reality-Headset zu einem gelungenen Marktstart verhelfen könne:

»[Spiele] sind unser einziger Fokus. Wir wollen, dass die virtuelle Realität die Welt, wie wir sie kennen, wirklich verändert und eine tiefe Kerbe im Universum hinterlässt. Wir wollen Spiele wirklich revolutionieren und den Leuten erlauben, endlich richtig in sie einzutauchen. Auf kurze Sicht ist die Spiele-Industrie die einzige Industrie, die verrückt genug ist und ausreichend Ressourcen besitzt, um der virtuellen Realität zu einem guten Start zu verhelfen. Und wir [die Spieler] sind auch die einzigen, die verrückt genug sind, sich ein VR-Headset aufzuziehen oder überhaupt erst eines zu kaufen. Es beginnt also alles mit uns und wir hoffen, in den nächsten 10 bis 20 Jahren eine noch breitere Zielgruppe erreichen zu können.«

Anschließend bemüht Mitchell einen Vergleich mit der Herstellung von Smartphones: Auch ein solches könne man nicht perfekt auf Spiele ausrichten, ohne es dabei nicht zu einem Gerät werden zu lassen, das für alles perfekt sei. Schließlich gehe es meistens um eine hohe Auflösung, viel Prozessorleistung, eine gute Batterie und einen großen Bildschirm, so Mitchell weiter. Im Grunde genommen sei das Gaming der anspruchvollste Bereich für ein Smartphone - und genauso sehe es auch bei Virtual-Reality-Headsets aus.

Oculus Rift Development Kit 2 - Unboxing-Video zur neuen Version der VR-Brille 5:40 Oculus Rift Development Kit 2 - Unboxing-Video zur neuen Version der VR-Brille

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