Oculus Rift - Kabelsalat ist der größte Feind der VR

Virtual Reality ist aktuell, kurz vor dem Erscheinen erster Endkundenlösungen von Oculus VR und HTC/Valve, ein großes Thema. Palmer Luckey von Oculus VR sieht allerdings noch ein Hauptproblem: Kabelsalat.

von Dennis Ziesecke,
02.11.2015 15:25 Uhr

Keine Kabel auf Pressefotos - laut Palmer Luckey von Oculus VR sind Kabel ein großes VR-Hemmnis.Keine Kabel auf Pressefotos - laut Palmer Luckey von Oculus VR sind Kabel ein großes VR-Hemmnis.

Sich in 3D-Welten verlieren, beeindruckend immersive Spielerlebnisse erfahren, all das versprechen die Hersteller der kommenden VR-Lösungen. Oculus-Gründer Palmer Luckey sieht laut eines Berichtes von The Verge allerdings trotz all der Fortschritte in der Entwicklung von VR-Lösungen noch ein starkes Problem für die Akzeptanz. Kabelsalat sei aktuell noch der größte VR-Spielverderber.

Das »grenzenlose« Spielerlebnis endet laut Luckey genau dann, wenn das Kabel die Bewegungsfreiheit des Spielers einschränkt. Kabel seien ein massives Hindernis für die VR-Industrie, so Luckey. Entsprechend soll mobiles VR (wie beispielsweise das von Samsung und Oculus VR entwickelte Galaxy Gear, eine Einsteckhülle für einige Samsung-Smartphones) deutlich schneller auf dem Massenmarkt ankommen als PC-VR. Obwohl der PC im Idealfall starke Vorteile bei der Rechenleistung und Grafikqualität bietet, wird er laut Luckey vorerst nur ein stationäres Erlebnis, bevorzugt also im Sitzen, bringen können. An kabellosem PC-VR wird zwar bereits geforscht, bis zum Erscheinen dürfen aber noch ein paar verkabelte VR-Generationen erscheinen.

Ein kleiner Seitenhieb auf das noch für dieses Jahr angekündigte Vive von HTC/Valve, das vor allem wegen seiner Bewegungsfreiheit gelobt wird oder nur die Warnung vor zu großer Enttäuschung beim Kauf einer Oculus Rift Anfang kommenden Jahres?

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