Palit Geforce GT 240 - Geforce mit DirectX 10.1 im Test

Technisch basiert die Geforce GT 240 zwar auf dem G200-Kern der aktuellen GTX-Modelle, unterscheidet sich von den großen Brüdern aber dennoch deutlich.

von Hendrik Weins,
05.02.2010 11:35 Uhr

Zum einen besitzt die GT 240 nur 96 Shader-Einheiten (GTX 285: 240 Shader), zum anderen unterstützt sie als erste Geforce DirectX 10.1 und verwendet schnellen GDDR5-Speicher.
Palit setzt bei seiner 90 Euro teuren Geforce GT 240 nicht auf das Referenzdesign von Nvidia, sondern verdoppelt den Speicher auf 1,0 GByte und verbaut einen wesentlich größeren Kühlkörper. Dadurch ist die GT 240 deutlich leiser und selbst in Spielen kaum noch zu hören, verdeckt aber im Gegenzug den Steckplatz neben der Grafikkarte.
Bei der Leistung ordnet sich die GT 240 in etwa auf Höhe einer Geforce 9600 GT ein, für Spieler mit Monitoren größer als 19 Zoll scheidet die Karte dadurch aus. Zwar läuft Call of Duty 4 auch noch in 1680x1050 und maximalen Details mit knapp 50 Bildern pro Sekunde, aber Crysis oder aktuelle Spiele wie Dirt 2 können Sie nur mit stark verminderten Details genießen. Die gleich teuren Geforce 9800 GT oder Radeon HD 4770 hängen die GT 240 in jeder Disziplin locker ab.
Die Ausstattung ist spartanisch: Neben der Karte liegt noch die Treiber-CD mit im Karton, aber keine Vollversionen und noch nicht einmal die typischen Kabel und Adapter.


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