PC-Hersteller wegen Arbeitsbedingungen kritisiert - Bis zu 370 Arbeitsstunden pro Monat

Wie der Spiegel berichtet, haben Menschenrechtsaktivisten die Arbeitsbedingungen bei PC- und Hardware-Herstellern in Fernost kritisiert.

von Georg Wieselsberger,
18.12.2008 14:52 Uhr

Wie der Spiegel berichtet, haben Menschenrechtsaktivisten die Arbeitsbedingungen bei PC- und Hardware-Herstellern in Fernost kritisiert. Die Arbeitszeit betrage bis zu 370 Stunden pro Monat und damit selbst bei 30 Arbeitstagen 12 Stunden pro Tag. Diese langen Zeiten seien auch laut den Gesetzen in China illegal, denn dort sind nur 36 Überstunden pro Monat erlaubt, während die normale Arbeitszeit bei 40 Stunden pro Woche liegt. Exelsior Electronics, die Komponenten herstellen, verlange aber bis zu 174 Überstunden und streiche in Stoßzeiten wie vor Weihnachten alle freien Tage. Auch der Lohn läge unter dem gesetzlichen Minimum. Fujitsu-Siemens, Kunde von Exelsior Electronics, will die Angelegenheit nun untersuchen. Andere Hersteller wie Dell und Sony, die Hardware bei einer ähnlich handelnden Firma namens Compeq Technology kaufen, wollten sich gegenüber dem Spiegel nicht äußern, während Intel eine Zusammenarbeit mit diesem Hersteller dementierte.

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