PCs sollen "im Schlaf reden" - Energiesparen und Aufgaben erledigen

Forscher an der Universität of California in San Diego und von Microsoft Research wollen PCs mit einer Technik namens "Somniloquy" (Somniloquie, Sprechen im Schlaf ) beibringen, trotz Energiesparmodus Aufgaben erledigen zu können. Dazu wurden spezielle Software und Hardware mit USB-Anschluss entwickelt, damit der PC im Schlafmodus bleiben kann, während spezielle Anwendungen wie Instant Messaging, VoIP, BitTorrent oder andere Downloads oder auch Netzwerkverbindungen wie Remote Desktop weiterhin arbeiten. Dies übernimmt die Somniloquy-Hardware, die einen sehr stromsparenden Mini-Rechner darstellt, über eigenen Flashspeicher für erhaltene Daten verfügt und ansonsten gegenüber allen Verbindungen des eigentlichen PCs dessen Platz einnimmt . Wird der Speicher des Mini-Rechners voll, weckt er seinen "großen Bruder" auf, überspielt die Daten und schickt ihn wieder schlafen. Laut den Forschern verbraucht die neue Technik 11 bis 24 Mal weniger Energie als der Stromsparmodus des PCs und könnte den Energieverbrauch damit um weitere 60 bis 80 Prozent senken. Eventuell könnte die Technik auch in Netzwerk-Karten verbaut werden, damit kein USB-Anschluss mehr notwendig ist.

von Georg Wieselsberger,
25.04.2009 10:52 Uhr

Eine Zusammenarbeit von Microsoft und der UC San Diego.Eine Zusammenarbeit von Microsoft und der UC San Diego.

Forscher an der Universität of California in San Diego und von Microsoft Research wollen PCs mit einer Technik namens "Somniloquy" (Somniloquie, Sprechen im Schlaf) beibringen, trotz Energiesparmodus Aufgaben erledigen zu können. Dazu wurden spezielle Software und Hardware mit USB-Anschluss entwickelt, damit der PC im Schlafmodus bleiben kann, während spezielle Anwendungen wie Instant Messaging, VoIP, BitTorrent oder andere Downloads oder auch Netzwerkverbindungen wie Remote Desktop weiterhin arbeiten.

Dies übernimmt die Somniloquy-Hardware, die einen sehr stromsparenden Mini-Rechner darstellt, über eigenen Flashspeicher für erhaltene Daten verfügt und ansonsten gegenüber allen Verbindungen des eigentlichen PCs dessen Platz einnimmt. Wird der Speicher des Mini-Rechners voll, weckt er seinen "großen Bruder" auf, überspielt die Daten und schickt ihn wieder schlafen. Laut den Forschern verbraucht die neue Technik 11 bis 24 Mal weniger Energie als der Stromsparmodus des PCs und könnte den Energieverbrauch damit um weitere 60 bis 80 Prozent senken. Eventuell könnte die Technik auch in Netzwerk-Karten verbaut werden, damit kein USB-Anschluss mehr notwendig ist.

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