PlayStation 3 - Firmware-Hacker muss Rechner übergeben

George »Geohot« Hotz muss alle seine Rechner und Datenträger abgeben.

von Georg Wieselsberger,
29.01.2011 13:48 Uhr

Der erfolgreiche Hack der PlayStation 3-Firmware, der sowohl das Nutzen von Homebrew-Software und Linux als auch das Verwenden illegaler Spiele-Kopien ermöglicht, hat Folgen für George Hotz. Eine von Sony erwirkte einstweilige Verfügung, die Hotz online gestellt hat, verpflichtet ihn, innerhalb von zehn Tagen »alle Rechner, Festplatten, CD-ROMs, DVDs, USB-Sticks und alle anderen Datenträger« an die Behörden zu übergeben.

Außerdem wird ihm untersagt, Informationen zu verbreiten, die beim »unerlaubten Zugriff auf das PS3-System« oder dem Umgehen des Kopierschutzes helfen könnten. Allerdings dürften diese juristischen Schritte Sony auch nicht dabei helfen, die PlayStation 3 wieder abzusichern.

Der am 27. Januar veröffentlichte Patch mit Firmwareversion 3.56 wurde innerhalb weniger Stunden bereits wieder überlistet, diesmal von einem Hacker namens »KaKaRoTo«.


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