PNY Verto GF 4 Ti 4600

Günstiger bekommen Sie zurzeit keine Geforce 4 Ti 4600. Andere Hersteller locken mit viel Ausstattung, verlangen aber auch mindestens 70 Euro mehr.

28.10.2002 16:12 Uhr

Obwohl Grafikkarten mit Ti-4600-Chipsatz den Ruf haben, überteuert zu sein, bietet PNY seine Verto Geforce 4 Ti 4600 für erschwingliche 300 Euro an. Dafür befindet sich auf der Karte nur ein Kühler nach Nvidias Referenzdesign, als Softwarebeigabe dient lediglich Aquanox. Unverständlicherweise liegen noch zwei CD-R-Medien in der Packung. Für alle DVD-Freunde gibt es ein S-VHS-Kabel nebst DVI-Adapter.

Hohe Leistung, kleiner Preis

In unseren Benchmarks mit einer P4/2,53 GHz-CPU, Intel D850EMV2-Mainboard und 256 MByte PC1066-Rambus-Speicher zeigte die Verto, dass gute Leistung nicht teuer sein muss. Die mit 300/660 MHz für Chip und DDR-Speicher getaktete Karte platzierte sich in unseren Tests zwischen den Ti-4600-Modellen von Sparkle und Leadtek. Im 3DMark2001 lag die Verto knapp (11.712 zu 11.804 Punkten) hinter der werksseitig leicht übertakteten Sparkle SP7200T6-PT (300/680 MHz), aber noch vor der mit 300/650 MHz arbeitenden Leadtek Winfast A250 Ultra. Ausrutscher leistete sich die PNY-Karte bei Serious Sam: Second Encounter und Aquanox, wo sie jeweils rund zwei fps langsamer rechnete als die anderen Ti-4600-Karten. Sehr gute Werte können wir der Verto hingegen bei Quake 3 bescheinigen: Hier kam sie bis auf 0,8 Frames an die Sparkle heran (227 gegen 227,8 fps). Im Rahmen der Messungenauigkeit war die PNY der Sparkle dicht auf den Fersen, ohne vorbeizuziehen. Wenn Sie auf zusätzliche Ausstattung verzichten können, ist die Verto der günstigste Einstieg in Ti-4600-Welten. Legen Sie aber besonderen Wert auf umfangreiche Beigaben wie DVD-Software oder Kabel zur Videobearbeitung, empfehlen wir die Leadtek-Karte für ca. 420 Euro. PNY gewährt fünf Jahre Garantie.


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