Psystar gibt nicht auf - „Mac OS X prüft Rechner auf Intel-Prozessoren“

Psystar hat Apple vor Gericht erneut beschuldigt, ein illegales Monopol für Mac OS X künstlich zu schützen.

von Georg Wieselsberger,
11.12.2008 11:19 Uhr

Psystar hat Apple vor Gericht erneut beschuldigt, ein illegales Monopol für Mac OS X künstlich zu schützen. Laut den neuen Vorwürfen enthält Mac OS X Programmcode, der beim Starten des Betriebssystems prüft, ob der Rechner bestimmte Intel Dual-Core-Prozessoren nutzt. Ist dies nicht der Fall, würde die weitere Ausführung gestoppt, obwohl laut Psystar Mac OS X problemlos auf günstigerer Hardware laufen könnte, die nicht von Apple abgesegnet ist. Psystar ändert damit seine Taktik und attackiert nun vor allem die Tatsache, dass Apple das Urheberrecht von Mac OS X dazu nutze, die verwendbare Hardware zu bestimmen. Dies gehe weit über die Funktion des Urheberrechts hinaus, daher fordert Psystar den Richter nun auf, das Copyright in der aktuellen Form für ungültig zu erklären.

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