Radeon Crimson Software ReLive - Umfangreiches Update veröffentlicht

AMD hat eine neuenTreiberversion veröffentlicht, die eine massive Verbesserung zu den aktuellen Treibern darstellt und viele neue Features bietet - auch für ältere Grafikkarten.

von Georg Wieselsberger,
09.12.2016 07:39 Uhr

AMD hat ein umfangreiches Treiberupdate mit vielen neuen Features veröffentlicht. (Bildquelle: wccftech)AMD hat ein umfangreiches Treiberupdate mit vielen neuen Features veröffentlicht. (Bildquelle: wccftech)

Update: AMD hat den neuen ReLive-Treiber nun veröffentlicht.

Download bei AMD

Leak bestätigt

Laut einem Bericht der Webseite wccftech, die die gesamte AMD-Präsentation zugespielt bekommen hat, plant AMD für den 8. Dezember 2016 ein umfangreiches Update für seine Radeon-Treiber Crimson Edition. Die neue Version trägt anscheinend den Titel Crimson ReLive und enthält viele neue Features. Die Bezeichnung ReLive selbst wird auch für ein neues Tool verwendet, mit dem Gameplay-Videos mit einer einfachen Benutzeroberfläche aufgenommen, gestreamt und geteilt werden können. Die Funktionen erinnern dabei sehr an Shadowplay von Nvidia, allerdings soll für ReLive keine Registrierung beziehungsweise kein Online-Konto notwendig sein.

Energie sparen mit Radeon Chill

Für PC-Spieler vielleicht noch interessanter könnte Radeon Chill sein. Es handelt sich dabei um eine neue Funktion, die die Bildrate in Spielen dynamisch den Bewegungen des Spielers anpasst und so beispielsweise bei unbewegten Szenen weniger berechnen muss. Das senkt den Energieverbrauch und auch die entstehende Abwärme der Grafikkarte, allerdings auch stark abhängig vom jeweiligen Spiel.

Grundsätzlich ist Radeon Chill inaktiv und muss für einzelne Spiele über eine Whitelist aktiviert werden. In World of Warcraft wurde so der Stromverbrauch einer Radeon RX 480 um durchschnittlich 31 Prozent von 108 Watt auf 75 Watt gesenkt, die Temperatur im Schnitt um 13 °C verringert und damit auch die Lüftergeschwindigkeit und -geräusche. Ganz nebenbei soll Radeon Chill sogar die Eingabeverzögerungen verringern können. Allerdings wird DirectX 12 noch nicht unterstützt.

Radeon Wattman auch für ältere Modelle

Zu den weiteren Neuerungen gehören viele Fehlerbehebungen, die der Spieler-Community wichtig waren, Freesync im rahmenlosen Fenster-Vollbildmodus und eine neue Version von Radeon Wattman. Das Powermanagement- und Overclocking-Tool soll dann auch mit Grafikkarten der Radeon-200-, Radeon-300- und Fury-Serien funktionieren. Bisher wurden nur die neuen Polaris-Grafikkarten wie die Radeon RX 480 unterstützt. Übrigens hat AMD die neue Treiber-Version inzwischen selbst schon per Video angekündigt.

Quelle: wccftech


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