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AMD Radeon R7 260X - Flüsterleises Grafikkarten-Schnäppchen unter 150 Euro

Die Radeon R7 260X soll trotz kleinem Preis genügend Leistung liefern, um aktuelle Titel in Full-HD flüssig spielen zu können. Wie sich die Grafikkarte im Vergleich zu Nvidias Geforce-Konkurrenz schlägt, lesen Sie im Test.

von Jan Purrucker,
29.11.2013 10:47 Uhr

Durch ihre kompakten Maße passt die Radeon R7 260X auch in kleine Gehäuse. Zudem genügt ihr ein einzelner 6-Pol-Stromanschluss.Durch ihre kompakten Maße passt die Radeon R7 260X auch in kleine Gehäuse. Zudem genügt ihr ein einzelner 6-Pol-Stromanschluss.

AMDs Mittelklasse-Grafikkarte Radeon R7 260X kostet mittlerweile nur noch 120 Euro und soll dennoch genügend Leistung liefern, um aktuelle Titel in Full HD flüssig darstellen zu können. Zudem lockt die Grafikkarte mit exklusiven Funktionen wie TrueAudio und der Untersützung von AMDs DirectX-Alternative »Mantle«. Technisch unterscheidet sich die Radeon R7 260X hingegen kaum von der älteren Radeon HD 7790. Sie besitzt 896 Shader und verwendet den im Vergleich zur restlichen HD-7000-Serie vergleichsweise neuen Bonaire-Grafikkern.

Allerdings taktet die R7 260X im Vergleich zur HD 7790 höher (1,1 GHz statt 1,0 GHz) und verfügt über doppelt so viel und zudem schneller getakteten Speicher (2,0 statt 1,0 GByte bei effektiv 6.500 statt 6.000 MHz). Im Referenzdesign kommt die Radeon R7 260X mit einem Lüfter aus und bezieht den nötigen Strom über die PCI-Express-Schnittstelle sowie einen 6-Pol-Stecker. Durch die Bonaire-GPU ist die Radeon R7 260X neben den beiden Flaggschiffen Radeon R9 290 und Radeon R9 290X die einzige neue Radeon, die TrueAudio beherrscht. Die Funktion soll künfitig genutzt werden, um den Spiele-Sound statt von der CPU auf den programmierbaren Shader-Einheiten der Grafikkarte berechnen zu lassen.

Einige Spieleentwickler haben bereits angekündigt, dass ihre Titel TrueAudio nutzen werden. Eidos baut die Funktion im Schleichspiel Thief ein und auch Xaviant setzt für ihr Erstlingswerk Lichdom auf das Audio-Feature. Über das TrueAudio-Plugin »AstoundSound«, entwickelt von der amerikanischen Firma GenAudio, sollen Spieler selbst mit Stereo-Lautsprechern eine bessere Raumklangsimulation erhalten und Gegner dadurch besser orten können. Wie gut das im Spiel funktioniert, lässt sich noch nicht sagen, aber es ist ein interessanter Ansatz, schließlich hat sich in Sachen Spiele-Sound seit Jahren kaum etwas getan.

Radeon R7 260X Anders als die meisten Referenzdesigns von AMD, kommt bei der Radeon R7 260X ein Propeller, auch Axiallüfter genannt, zum Einsatz. Der bläst kühle Luft auf den Kühlkörper und drückt die warme Luft neben der Anschlussseite auch seitlich und nach hinten aus der Grafikkarte.

Radeon R9 270X Das Gehäuse der Radeon R9 270X ist nur zur Anschlussseite hin geöfnet. Der Radiallüfter saugt Frischluft aus dem Gehäuse an und pustet sie direkt nach hinten aus dem Gehäuse.

Testsystem

Für unsere Grafikkarten-Tests nutzen wir wegen der besseren Vergleichbarkeit weiterhin einen 3,4 GHz schnellen Intel Core i7 2600K mit 8,0 GByte DDR3-RAM auf dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Die Intel-CPU spielt durch die geringen Leistungssteigerungen bei Prozessoren in den letzten Jahren noch immer auf Spitzenniveau mit.

Betriebssystem, Spiele und Benchmark-Programme finden auf einer 512 GByte großen Samsung SSD 830 Platz. Wie andere in der Vergangenheit getestete Grafikkarten schicken wir auch die Radeon R7 260X über unseren Benchmark-Parcours aus den DirectX-11-Titeln Anno 2070, Battlefield 3, Crysis 3, Dirt 3, Max Payne 3, Metro: Last Light und The Elder Scrolls 5: Skyrim durchlaufen. Alle genannten Titel testen wir mit maximalen Details in den Auflösungen 1680x1.050, 1920x1.080 und 2560x1.440. Dabei überprüfen wir die Leistung sowohl mit als auch ohne Kantenglättung und nehmen den Mittelwert aus mehreren Messungen.

AMD - TrueAudio Präsentation - Bilder ansehen


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