Raptor Gaming K2

Nicht Fisch, nicht Fleisch. Die K2 will eine Spielertastatur sein, die Tasten sind dafür aber zu unpräzise und Funktionen wie Makroaufnahmen in Spielen fehlen.

von Hendrik Weins,
09.10.2006 15:57 Uhr

Die K2-Tastatur von Raptor-Gaming kostet mit 50 Euro deutlich mehr als die K1 (90 Euro, 78 Punkte in Ausgabe 10/2005) aus gleichem Haus. Im Gegensatz zur K1 gibt es weder Goldkontakte noch Leuchttasten, aber wieder ein Standardtastenlayout. Nur die linke Windows-Taste ist geschrumpft, daneben sitzt nun die »KeyM@n-Taste«. Wenn Sie diese gedrückt halten, steuern Sie mit den F-Tasten beispielsweise den Media Player. Die Tasten der K2 sind etwas größer als normalerweise und sehr gut verarbeitet. Durch die gummiartige Beschichtung finden die Finger auch in heißen Gefechten immer die richtigen Tasten. Negativ fallen aber der extrem hohe Druckpunkt und das im Vergleich zur K1 viel schwammigere Tippgefühl auf.

Eine weitere Besonderheit der K2 ist die »Game-Mode«-Taste, mit der Sie Makros nutzen können, die Sie vorher mit der einfach zu bedienenden »Raptor-Load«-Software erstellt haben. Im Gegensatz zur Logitech G15 müssen Sie die Profile aber manuell laden und können keine Makros im Spiel direkt aufnehmen. Extras wie USB-Hub, Display oder Hintergrundbeleuchtung fehlen.


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