Razer Diamondback 3.6 - Präziser Sensor, magere Ausstattung

Die Diamondback 3G überzeugt mit dem präzisesten Sensor im Test. Die magere Ausstattung und die ungünstig positionierten Daumentasten kosten aber Punkte.

von Florian Klein,
28.03.2008 14:20 Uhr

Mit einem Preis von 50 Euro kratzt Razers Diamondback 3G haarscharf an unserer Preisgrenze für diesen Schwerpunkt, ist aber die präziseste Maus im Testfeld. Selbst dem 4.000-dpi-Laser-Sensor unserer Referenz-Maus, der neueren und teureren Razer Lachesis, steht das optische 1.800-dpi-Pendant der Diamondback 3G in nichts nach. Auch extrem schnelle und ruckhafte Steuerbewegung kommen exakt in Spielen an – egal ob auf Glas-, Metall-, oder Kunststoffunterlagen. Aufgrund des geringen Gewichts und der großen Gleitfüße flitzt die Diamondback 3G dabei geschmeidig übers Pad, bei hoher Empfindlichkeit reagiert sie aber sehr nervös. Zwar können Sie die Empfindlichkeit jederzeit ohne Öffnen des Treibers ändern, dazu müssen Sie aber die vordere, rechte Außentaste drücken und gleichzeitig am Mausrad drehen – viel zu kompliziert in Spielen. Die Feuertasten schalten knackig und sehr präzise, die schwer erreich- und unterscheidbaren Seitentasten sind aber die größte Schwäche der Diamondback 3G. Sonst gibt’s nichts auszusetzen: Die Verarbeitung ist gut, die Ergonomie der gummierten Griffschalen ebenfalls. Auch Linkshänder können bedenkenlos zugreifen.


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