Razer Viper 1000

Schick, präzise und mit leichtem Handling: Die Viper 1000 kann was . Aber ihr Laser arbeitet zu träge - Disqualifikation im Action-Sektor.

von Michael Trier,
04.06.2004 11:22 Uhr

Die Kugelmaus Boomslang der Firma Razer ist für viele Fans schneller 3DAction ein Kultobjekt. Nun bringt Razer mit der Viper 1000 für 50 Euro seine erste optische Maus. Mit einer Auflösung von 1.000 dpi tastet der Viper-Laser den Untergrund noch präziser ab als unsere derzeitige Referenz MX510 von Logitech. Mit schlanker Taille, zwei lang gestreckten, gummierten Feuerknöpfen und halbtransparentem Mausrad ist die von innen rot beleuchtete Viper ein echter Hingucker.

In unserem Praxistest empfanden vor allem Spieler mit großen Händen die Ergonomie des schlanken Mäuschens als wenig gelungen - die Hand wird nicht genügend gestützt und ermüdet rasch. Das ist aber auch eine Frage der Spielweise: Wer die leichtfüßig gleitende Maus eher mit den Fingerspitzen schubst, statt sie mit der ganzen Pranke zu führen, wird mit der Form der Viper schnell glücklich. Unzufrieden sind Actionspieler mit dem Reaktionsverhalten: Zwar arbeitet der Laser extrem präzise, aber bei hektischen 180-Grad-Drehungen in Quake 3 ignoriert die Maus die schnelle Horizontalbewegung - statt sich zu drehen, verharrt die Spielfigur unverändert. Die Razer Viper 1000 kommt über gute Ansätze nicht hinaus, mit der Logitech MX510 für 40 Euro sind Sie besser bedient.


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