Razer Tarantula

Präzise, voll konfigurierbare Tastatur mit internem Speicher, aber sehr engem Tastenabstand und extremer Rutschfreudigkeit. Mit 130 Euro viel zu teuer!

21.11.2006 15:44 Uhr

Ursprünglich sollte die Tarantula-Tastatur von Razer mit integriertem Display sowie regelbarer Hintergrundbeleuchtung auf den Markt kommen. Bei der in Kürze für stolze 130 Euro erhältlichen Verkaufsversion verbirgt sich anstelle des versprochenen Displays aber nur ein Mini-USB-Anschluss hinter einer billigen Plastikblende – dort können Sie dann eine Lampe zur Beleuchtung des Tastenfeldes anschließen, die Razer für 20 Euro separat verkaufen will. Zwei USB-1.0-Ports (Vorsicht: Einige USB-Geräte ohne eigene Stromversorgung funktionieren nicht) sowie ein Headset-Anschluss sind dagegen integriert.

Alter Bekannter

Die 13 Multimediatasten sowie das Tastenfeld der Tarantula sind identisch zur S510 von Logitech. Neu sind nur die insgesamt zehn Makrotasten, denen Sie jeweils bis zu acht aufeinander folgende Kommandos inklusive zeitlicher Verzögerung zuweisen können. Diese speichern Sie auf Wunsch samt der völlig frei konfigurierbaren Tastenbelegung in fünf Profilen im internen 32-KByte-Speicher der Tarantula. Für Spieler angenehm ist der kurze Hub sowie der präzise Druckpunkt der Tasten. Allerdings trafen wir im Test mit schnellen Shootern aufgrund des engen Tastenabstands und der ungewohnt kompakten e-Taste häufig nicht das gewünschte Ziel. Noch dazu halten die kleinen Plastikfüßchen die Tarantula selbst auf rauen Kunststoffoberflächen kaum in Position – ein grobes Foul für eine 130-Euro-Tastatur.


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