Samsung-SSD - Vergleich mit Velociraptor in Spielen

Jon Peddie Research hat eine SSD von Samsung mit einer Velociraptor von Western Digital verglichen und dabe den Schwerpunkt auf die Ladezeiten und Bildraten von Spielen gelegt.

von Georg Wieselsberger,
16.08.2009 11:53 Uhr

Noch haben es Solid-State-Laufwerke aufgrund der noch immer deutlich höheren Preise relativ schwer, sich durchzusetzen. Jon Peddie Research hat nun untersucht, ob auch Spiele von SSDs profitieren und wie groß der Vorteil im Vergleich zu einer Velociraptor von Western Digital ist, die immerhin mit 10.000 U/min arbeitet. Als SSD kam ein 256-GB-Modell von Samsung zum Einsatz. Die Ergebnisse liegen auch bei Samsung als PDF vor, was eventuell auf eine nicht ganz neutrale Untersuchung hindeuten könnte..

Bei den Zeiten, die ein Spiel benötigt, bis es geladen ist, lagen die SSD zwischen 2,1 und 12 Prozent vor der Festplatte, der größte Zeitgewinn betrug dabei 4,3 Sekunden bei Fallout 3. Die 12 Prozent wurden bei Left 4 Dead erreicht, machen aber aufgrund der ohnehin kurzen Ladezeit nur 0,9 Sekunden aus.

In den Spielen selbst wurde durch die SSD eine um 6,4 Prozent höhere Bildrate erzielt, abhängig davon, wie oft das Spiel auf das Laufwerk zugreifen muss. So zeigte Call of Duty 4 nur eine Verbesserung von 0,2 Prozent, während bei Crysis und Left 4 Dead 37,7 und 21,7 Prozent erreicht wurden. Im 3DMark Vantage verbesserte sich das Ergebnis nur um 0,8 Prozent.

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