"Soziale Netzwerke machen krank" - Fehlendes Kuschelhormon

Laut Dr. Aric Sigman erhöht die Nutzung sozialer Netzwerke das Risiko für Krebs, Schlaganfälle, Herzkrankheiten und Demenz.

von Georg Wieselsberger,
20.02.2009 14:21 Uhr

Laut Dr. Aric Sigman erhöht die Nutzung sozialer Netzwerke das Risiko für Krebs, Schlaganfälle, Herzkrankheiten und Demenz. Grund dafür sei, dass durch den fehlenden persönlichen Kontakt die Funktion von Genen, des Immunsystems oder auch die Ausschüttung von Hormonen wie dem "Kuschelhormon" Oxytocin verändert werde. Persönlicher Kontakt habe einen Einfluss auf Körperfunktionen, der beispielsweise bei E-Mails nicht zu beobachten sei. Soziale Netzwerke würden ohnehin eine große Rolle bei der zunehmenden Isolation von Menschen spielen. Statt soziale Kontakte zu verstärken, würden die Seiten in Wirklichkeit als Ersatz dienen. Dr. Sigman scheint allerdings in modernen Medien grundsätzlich eine Gefahr zu sehen. In einem Beitrag für die Daily Mail vom Oktober 2005 behauptete er, dass Fernsehen schädlich sei. Schon moderate Nutzung könne die Entwicklung und Funktion von Gehirnzellen schädigen, das Risiko für Alzheimer und Diabetes erhöhen, und mehr zu Übergewicht beitragen als "Junk Food" oder Bewegungsmangel.

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