Technik - Der Tricorder ist nah!

Ein in der Hand gehaltenes kleines Gerät, das laut Beschreibung auf günstige Weise durch "multispektrale Bilderfassung" Dinge wie die atmosphärische Zusammensetzung und Verunreinigungen in Nahrung, aber auch im medizinischen Bereich frühe Stufen von Tumoren oder Erkrankungen unter der Haut erkennen kann, ist jedem Star Trek-Fan bekannt: der Tricorder.

von Georg Wieselsberger,
22.05.2008 11:29 Uhr

Ein in der Hand gehaltenes kleines Gerät, das auf günstige Weise durch "multispektrale Bilderfassung" Dinge wie die atmosphärische Zusammensetzung und Verunreinigungen in Nahrung, aber auch im medizinischen Bereich frühe Stufen von Tumoren oder Erkrankungen unter der Haut erkennen kann, ist jedem Star Trek-Fan bekannt: der Tricorder. Aber was bisher unterhaltsame Science Fiction war, wurde nun von den Forschern des Georgia Tech Center for Assistive Technology and Environmental Access (CATEA) tatsächlich entwickelt und so beschrieben wie im Einleitungssatz dieser Meldung.

Der "Mosaic Narrowband Filter" kann mehrere Wellenlängen von sichtbaren bis hin zu Infrarot in einer einzigen Aufnahme verarbeiten. Dies ermöglicht laut den Forschern beispielsweise die frühzeitige Erkennung von Hautrötungen, die bei bettlägrigen Patienten zu Druckgeschwüren führen können. Die multispektrale Bilderfassung kann in vielen Bereichen eingesetzt werden, wurde aber bisher aufgrund der hohen Kosten und fehlender Mobilität der Geräte kaum genutzt, so Dr. Stephen Sprigle von CATEA. Nun gäbe es aber zahlreiche Möglichkeiten.


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