Ultraforce Aeonflow 8800GTS SLI

Der Ultraforce-PC besticht durch eine hohe Spieleleistung. Die ständig hörbaren Lüfter und die abseits der Wasserkühlung maue Ausstattung nerven aber.

von Hendrik Weins,
21.06.2007 14:42 Uhr

Direkt nach dem Einschalten empfängt uns ein Startbildschirm im aggressiven Rot des verbauten Fatal1ty- Mainboards. Ein Blick ins Innere des Aeonflow 8800GTS SLI von Ultraforce zeigt die sehr sauber verbaute und schick blau leuchtende Wasserkühlung. Allerdings bemerken wir sofort das sonore Rauschen der vielen Lüfter: nicht unbedingt nervig, aber jederzeit präsent. Laut Hersteller sollen die Verkaufsgeräte aber leiser arbeiten. Der Core 2 Duo E4300 läuft nicht mit dem Stan- Komplett-PC dardtakt von 1,8 GHz, sondern wurde vom Hersteller auf schnelle 3,0 GHz übertaktet. Ihm zur Seite stehen 2,0 DDR2-800-RAM und ein Geforce-8800-GTS-Doppelpack von Gainward im SLI-Verbund – selbstverständlich ebenfalls wassergekühlt.

Not und Spiele

Die potente Hardware hat mit aktuellen Spielen keine Probleme. F.E.A.R. läuft immer flüssig (1600x1200, 4xAA / 8xAF: 73 fps) und auch Stalker bringt den PC in 1680x1050 mit 16fachem anisotropen Texturfilter nicht aus dem Tritt (52 fps). Trotz DirectX-10- Hardware gibt es jedoch effektiv nur DirectX 9, denn als Betriebssystem läuft unverständlicherweise Windows XP. Zusätzliche Software oder Spiele zum installierten XP suchen Sie vergebens. Bei einem Preis von knapp 1.400 hätten wir unterm Strich mehr Extras erwartet, auch wenn die Leistung für das Geld in Ordnung geht.


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