Unbezahlte Boot-Zeit - Angestellte klagen gegen Arbeitgeber

Wie im TaxProf-Blog zu lesen ist, häufen sich in den USA Klagen von Angestellten gegen Arbeitgeber, die die Zeit, die ein PC zum Hoch- und Runterfahren benötigt, nicht als Arbeitszeit ansehen und daher nicht bezahlen.

von Georg Wieselsberger,
20.11.2008 13:43 Uhr

Wie im TaxProf-Blog zu lesen ist, häufen sich in den USA Klagen von Angestellten gegen Arbeitgeber, die die Zeit, die ein PC zum Hoch- und Runterfahren benötigt, nicht als Arbeitszeit ansehen und daher nicht bezahlen. Laut einem Anwalt, der Arbeitgeber vertritt, würden die Angestellten den PC einschalten und sich dann bis zum Ende des Startvorganges arbeitsfremden Dinge wie Rauchen oder Kaffeeholen widmen. Dies sei keine Arbeit. Sollte sich eine derartige Argumentation durchsetzen, wären vermutlich auch Toilettengänge oder Naseputzen bald arbeitsfremde und von der bezahlten Zeit abgezogene Tätigkeiten. Es stellt sich auch die Frage, wer denn ein Interesse daran hat, dass die Angestellten den PC zum Arbeitsende herunterfahren. Die Angestellten könnten schließlich den PC auch einfach laufen lassen.

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