Videoseven L17PS

Mit dem L70S von Videoseven spielen Sie stets schlierenfrei. Im Vergleich zum Fujitsu-Siemens C17-3 ist das Bild weniger brillant.

von Daniel Visarius,
14.06.2004 16:51 Uhr

Auf etwas klapprigen Füßen kommt es daher, das L17PS von Videoseven. Zwar montieren Sie den Standfuß mit wenig Aufwand und das TFT steht stabil, aber die Plastik-Konstruktion wirkt arg billig. Das gleiche gilt für die Bedientasten an der Gehäusefront. Das OSD-Menü selbst hat Videoseven gut strukturiert. Um den Preispunkt von günstigen 400 Euro zu treffen, beschränkt sich der Hersteller bei der Ausstattung auf einen VGA-Eingang - ein das Bild verbessernder digitaler DVI-Anschluss fehlt. Die schwachbrüstigen Lautsprecher taugen nicht einmal für den Begrüßungssound von Windows XP, ein Kopfhörerausgang fehlt.

Im GameStar-Praxistest hält das L17PS, was seine mit 14 ms angegebene Reaktionszeit verspricht: In allen Spielelagen folgt der Videoseven-Monitor dem Geschehen schlierenfrei. Im Vergleich zum ebenfalls 400 Euro teuren C17-3 von Fujitsu-Siemens zeigt das Videoseven-Display ein minimal unschärferes 2D-Bild. Wichtiger für Spieler: Bis hinab zu 1024 mal 768 Bildpunkten interpoliert die Elektronik zufriedenstellend, niedrigere Einstellungen vermatschen jedoch stark. Die Blickwinkel von nur 90 Grad vertikal und 160 Grad horizontal liegen wie das ganze TFT knapp unter Siemens-Niveau. Sparfüchse kaufen besser unseren gleich teuren Preis-Leistungs-Sieger.


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