Vorsicht bei USB 3.0 und SATA 6 Gbit/s - Erste Mainboards nicht mit voller Leistung?

Die ersten Mainboards mit USB 3.0 und SATA 6 Gbit/s könnten aufgrund der Anbindung der Controller-Chips nicht die volle Leistung bieten.

von Georg Wieselsberger,
07.06.2009 11:29 Uhr

Wer sich mit dem Gedanken trägt, demnächst ein neues Mainboard zu kaufen, das die neuen Standards USB 3.0 und SATA 6 Gbit/s unterstützt, sollte genau darauf achten, wie diese Anschlüsse umgesetzt werden und auf Testberichte warten. So gibt es momentan nur einen Silicon Image-Chip für den neuen SATA-Standard, der beispielsweise auf neuen Mainboards von Asus und Gigabyte eingesetzt werden soll.

Doch laut EVGA kann dieser Chip nur über eine PCI-Express-1x-Leitung angeschlossen werden, was die Transferleistung auf 250 MByte/s beschränken würde. EVGA verzichtet laut eigener Aussage deswegen noch auf SATA 6 Gbit/s. Asus hingegen hat Benchmarks eigener Mainboards mit diesem Chip veröffentlicht, die bis zu 337 MByte/s Datendurchsatz zeigen, was den Ausführungen von EVGA widerspricht.

Ähnliche Verwirrung gibt es bei USB 3.0, für das zurzeit ein NEC-Chip verwendet wird, der auf die gleiche Weise eingebunden werden muss. Auch hier würde der neue Standard aufgrund der Anbindung langsamer arbeiten als vorgesehen. Beim Umstieg auf die neuen Standards sollte man also zunächst lieber noch abwarten.

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