Wikipedia - Bestraft Domain-Anbieter GoDaddy wegen SOPA-Unterstützung

Der große Domainhändler und Hoster GoDaddy aus den USA hatte sich für das Internet-Zensurgesetz SOPA ausgesprochen und sich damit den Zorn des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales zugezogen.

von Georg Wieselsberger,
09.03.2012 12:04 Uhr

Nicht nur Jimmy Wales und Wikipedia, auch viele andere bekannte Webseiten und Internetaktivisten hatten GoDaddy aufgrund der öffentlich geäußerten Unterstützung für das umstrittene Internet-Zensurgesetz SOPA scharf angegriffen und Konsequenzen angekündigt.

Tatsächlich musste kurz GoDaddy zugeben, dass viele Domains zu anderen Hostern gewechselt waren, man viele Kunden wegen SOPA verloren hatte und zog daraufhin auch seine Unterstützung für das Gesetzesvorhaben zurück.

Wie Networkworld meldet, ändert dies aber nichts daran, dass auch Jimmy Wales sein Versprechen wahr macht und die Domains von Wikipedia und Wikimedia von GoDaddy zu MarkMonitor umziehen lässt. Der Umzug werde schon seit Wochen vorbereitet. Interessanterweise teilte GoDaddy Networkworld auf Anfrage mit, dass man die unvermeidlichen, künftigen Internetgesetze nach deren Text und der Unterstützung der Internet-Community beurteilen wird.


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