Windows 10 Creators Update - Beschränkung auf den Windows Store als Option

Microsoft wird vermutlich im April 2017 das Creators Update für Windows 10 veröffentlichen, das dann auch eine Option bietet, Installationen auf Software aus dem Windows Store zu beschränken.

von Georg Wieselsberger,
28.02.2017 09:38 Uhr

Windows 10 kann bald Installationena auf Software aus dem Windows Store beschränken. (Bildquelle: Neowin)Windows 10 kann bald Installationena auf Software aus dem Windows Store beschränken. (Bildquelle: Neowin)

Das nächste große Update für Windows 10 wird in wenigen Wochen erwartet und bietet viele Neuerungen, darunter auch eine Option, die vermutlich wieder für viele Diskussionen sorgen wird. Mit dem Update wird Microsoft eine Einstellung bieten, die die Installation neuer Software auf Apps aus dem Windows Store beschränkt.

Der Grund dafür dürfte sein, dass Microsoft die dort erhältlichen Programme zertifiziert und damit das Risiko, sich eventuell Schadsoftware einzufangen, selbst bei sehr unbedarften Anwendern sehr gering ist. Für Administratoren und IT-Mitarbeiter in Firmen oder Schulen wäre das auch eine Möglichkeit, die Installation von unerlaubter Software recht einfach zu unterbinden, die stets einen Unsicherheitsfaktor darstellt.

Drei Einstellmöglichkeiten für Software-Installationen

Die neue Option bietet drei Einstellungen: die Installation von Apps aus jeder Quelle erlauben, den Store bevorzugen, aber Apps aus jeder Quelle erlauben und nur den Store als Quelle akzeptieren. Bei der mittleren Option sieht der Nutzer dann einen Warnhinweis, kann aber trotzdem beliebige Software installieren.

Aktuelle Windows-10-Nutzer müssen allerdings nach der Installation des Creators Update keine Änderungen vornehmen, da das neue Feature grundsätzlich so eingestellt ist, dass Installationen aus allen Quellen erlaubt sind. Die Einschränkungen müssen also aktiv ausgewählt werden.

Bisher nur wenige klassische Software im Windows Store

Aktuell ist das Angebot in Windows Store für die meisten Nutzer bei weitem nicht umfangreich genug, um sich auf das Microsoft-Angebot zu beschränken. Für Anwender, die nur wenige Programme nutzen, die es auch im Windows Store gibt, könnte das neue Feature aber tatsächlich die Sicherheit erhöhen und den Administrationsaufwand für Verwandte gering halten.

Für manche Kritiker dürfte die Option aber wohl nur der erste Schritt in Richtung »Kill-Switch« für Software aus anderen Quellen sein. Immerhin erwartet beispielsweise Epic-Games-Chef Tim Sweeney das schon lange.

Quelle: Neowin


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