Windows 10 Creators Update - Treiber-Updates deaktivierbar, viele neue Features

Microsoft hat einen neuen Insider-Build von Windows 10 veröffentlicht, der viele neue Funktionen bietet – darunter auch die Möglichkeit, Treiber-Updates über Windows Update zu deaktivieren.

von Georg Wieselsberger,
10.01.2017 11:45 Uhr

Windows 10 Build 15002 bietet eine experimentelle Stromsparfunktion, die Programme drosseln kann.Windows 10 Build 15002 bietet eine experimentelle Stromsparfunktion, die Programme drosseln kann.

Microsoft hat nach der Weihnachtspause eine neue Insider-Version von Windows 10 veröffentlicht, die viele Features und Funktionen enthält, die für das kommende Creators Update gedacht sind.

Neu im Build 15002 ist beispielsweise die Möglichkeit, im Start-Menü nun Ordner-Kacheln zu verwenden. Ein Klick auf die Kachel zeigt dann die im Ordner enthaltenen Programme an. Mit Windows-Umschalt-S ist es nun möglich, eine Region des Bildschirms auszuschneiden und in die Zwischenablage zu kopieren, von der aus der Teil-Screenshot mit allen weiteren Programmen verwendet werden kann.

Bessere Skalierung, brave Desktop-Symbole

Außerdem hat Microsoft die Skalierung von Desktop-Programmen auf Displays mit hohen DPI verbessert, die Animationen bei einigen Programmen verbessert und verspricht, dass sich Desktop-Symbole weniger unvorhersehbar verhalten, wenn beispielsweise die Monitor-Konfiguration verändert wird.

Der Windows Defender bietet neue Optionen und kann nun auch dazu verwendet werden, Windows 10 aufzufrischen. Dabei gehen zwar die meisten installierten Apps verloren, die eigenen Dateien und einige Windows-Einstellungen bleiben aber erhalten.

Verbesserungen bei Windows Update

Windows Update wurde ebenfalls verbessert und erlaubt es nun bei allen Versionen außer der Home-Variante, Updates bis zu 35 Tage lang zu verschieben. Außerdem ist es möglich, Treiber-Updates zu deaktivieren. Einige neue Funktionen sind auch noch experimentell, beispielsweise eine neue Stromspar-Funktion. Her werden einige Apps im Task-Manager auf manchen Systemen mit dem neuen Status »Throttled« angezeigt.

Die Windows Insider werden sich auch an einen ungewohnten Anblick gewöhnen müssen, sollte Windows 10 einmal abstürzen. Ab sofort wird aus dem klassischen »Blue Screen of Death« (BSOD) ein GSOD, denn die Hintergrundfarbe wurde auf Grün verändert. Damit sollen Meldungen von Insider- und offiziellen Builds leichter unterscheidbar sein. Offiziell veröffentlichte Versionen bleiben beim bekannten Blau.

Quelle: Microsoft


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