Windows 8 - Sicherheitsfirma verkauft Sicherheitslücke an Meistbietenden

Das französische Sicherheitsunternehmen Vupen will eine bislang unbekannte Sicherheitslücke in Windows 8 an den Meistbietenden verkaufen.

von Georg Wieselsberger,
05.11.2012 07:53 Uhr

Laut Computerworld ist Vupen darauf spezialisiert, Sicherheitsprobleme in weit verbreiteter Software von Microsoft, Adobe, Apple oder Oracle zu finden. Doch im Gegensatz zu anderen Unternehmen werden die gefundenen Sicherheitslücken nicht an den Softwarehersteller zum Zweck der Behebung des Problems weitergegeben, sondern an den Meistbietenden verkauft.

Die Kunden von Vupen sind sowohl Firmen als auch Regierungen, die die Informationen zur Abwehr von Angriffen, aber auch »für die Offensive« nutzen können. Die nun gefundene Sicherheitslücke in Windows 8 hängt mit dem Internet Explorer 10 zusammen und erlaubt es, die eingebauten Sicherheitsmechanismen zu überlisten. Mehr als diese Informationen, die Vupen über Twitter bekanntgab, hat auch Microsoft bislang nicht.

Wie viel eine solche Sicherheitslücke den Kunden von Vupen wert ist, ist nicht bekannt. Der Wert soll jedoch umso höher sein, je länger der Fehler nicht von anderen Sicherheitsexperten gefunden wird und die entsprechenden Informationen exklusiv bei Vupen zu kaufen sind..

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