Windows 10 - Neue »Insider«-Version, Farboptionen & RAM-Kompression (Update)

Das »Windows Insider«-Testprogramm läuft weiter und Microsoft hat nun den Build 10525 von Windows 10 veröffentlicht.

von Georg Wieselsberger,
20.08.2015 09:12 Uhr

Die Windows Insider testen nun einen neuen Build von Windows 10.Die Windows Insider testen nun einen neuen Build von Windows 10.

Update: Auch wenn Microsoft davon ausging, dass es keine größeren Probleme mit Build 10525 von Windows 10 gibt, haben die Entwickler einen recht großen Fehler übersehen. Sobald unter dieser Version von Windows 10 der Google-Browser Chrome in der 64-Bit-Version gestartet wird, stürzt der Browser mit einer Fehlermeldung ab. Es können keine Webseiten geladen werden. Die 32-Bit-Version von Chrome funktioniert aber einwandfrei.

Die 64-Bit-Version kann hingegen nur zum Funktionieren überredet werden, wenn die Verknüpfung zum Browser die Start-Parameter –no-sandbox aufweist. Das macht allerding den Browser unsicherer und ebenfalls instabil. Betroffen sind alle 64-Bit-Versionen von Chrome, selbst die neuesten Entwicklerbuilds. Google hat inzwischen darauf reagiert und arbeitet an einer Lösung. Doch Nutzer, die neue Versionen von Windows 10 im »Fast«-Ring vor allen anderen testen, müssten immer wieder mit solchen temporären Problemen rechnen oder auf den »Slow«-Ring wechseln, so ein Entwickler.

Quelle: Google

Originalmeldung: Zu ersten Mal seit der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems Windows 10 hat Microsoft den »Windows Insidern« einen neuen Build des Betriebssystems zur Verfügung gestellt. Die Tester erhalten diese Version aber vorerst nur, wenn sie die »Fast«-Einstellung für Updates gewählt haben. Microsoft hat vor allem in zwei Bereichen Veränderungen vorgenommen. So gibt es jetzt mehr Möglichkeiten die Farben der Start-Menüs, des Action-Centers, der Taskleiste und die Titelleiste von Fenstern den eigenen Wünschen anzupassen. Die entsprechenden Einstellungen sind aber zunächst deaktiviert und müssen vom Nutzer selbst eingeschaltet werden.

Das zweite Feature ist weniger sichtbar und betrifft die Verwaltung des Arbeitsspeichers durch Windows 10. Hier führt Microsoft den neuen »Compression Store« ein, der aktiv wird, wenn der Arbeitsspeicher des Rechners knapp zu werden droht. Normalerweise schreibt Windows in so einem Fall inaktive Speicherbereiche in das Pagefile auf der Festplatte. Windows 10 versucht nun zuerst, solche Bereiche direkt im RAM zu komprimieren. Das soll den Speicherverbrauch von Prozessen verringern und mehr gleichzeitig laufende Programme ermöglichen. Windows 10 soll in solchen Situationen auch schneller reagieren als bisher. Da der »Compression Store« ein Teil des System-Prozesses ist, wird dieser dann laut der Anzeige im Task-Manager deutlich mehr Speicher verbrauchen als bisher, weil die komprimieren Bereiche mit verwaltet werden.

Microsoft geht nicht davon aus, dass der neue Build größere Probleme bereiten wird. Bekannt ist, dass der Mobile Hotspot aktuell nicht funktioniert und die App für Movies & TV noch ein Update benötigt, um ein Problem bei der Video-Wiedergabe zu lösen.

Quelle: Microsoft

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