Windows 10 - Start für Desktop-Programme im Windows Store

Microsoft hatte vor einigen Wochen angekündigt, dass es für Entwickler einfach sein wird, auch herkömmliche Desktop-Spiele und -Programme im Windows Store anzubieten. Nun gibt es die ersten Angebote.

von Georg Wieselsberger,
19.09.2016 12:18 Uhr

Die ersten komvertierten Desktop-Programme gibt es nun auch im Windows Store als UWP-App.Die ersten komvertierten Desktop-Programme gibt es nun auch im Windows Store als UWP-App.

Bisher hat Microsoft den Windows Store für Windows 10 vor allem für seine Universal Windows Platform (UWP) verwendet, während die meisten Nutzer nach wie vor herkömmliche Desktop-Programme und -Spiele einsetzen. Microsoft hatte vor einigen Wochen angekündigt, es mit der sogenannten Desktop Bridge für Entwickler sehr einfach zu machen, existierende Desktop-Software für den Windows Store zu konvertieren und dann auch mit zusätzlichen Funktionen der UWP zu versehen.

Die Software kann dann beispielsweise auch Live-Kacheln oder Benachrichtigungen im Info-Center von Windows 10 nutzen. Damit öffnet sich für die Entwickler auch die Möglichkeit, ihre Programme mit relativ wenig Aufwand auf Geräten wie der Xbox One, Windows-Smartphones oder auch Hololens laufen zu lassen. Nun hat Microsoft die ersten entsprechenden Programme für den Windows Store angekündigt.

Es handelt sich um Evernote, Arduino IDE, doubleTwist, PhotoScape, MAGIX Movie Edit Pro, Virtual Robotics Kit, Relab, SQL Pro, Voya Media, Predicted Desire und korAccount, die spätestens in einigen Tagen für Windows-10-Nutzer im Windows Store angeboten werden sollen. Notwendig ist dafür aber ein aktuelles Windows 10 mit installiertem Anniversary Update. Der Desktop App Converter für Entwickler ist ebenfalls im Windows Store zu finden.

Es dürfte aber noch einige Zeit dauern, bis das Angebot an entsprechenden Programmen im Windows Store wirklich viele der beliebten Windows-Programme enthält. Außerdem ist nicht sicher, ob viele Hersteller Interesse daran haben, ihre Software dort anzubieten, beispielsweise Google mit Chrome oder Adobe mit Photoshop. Auch viele Nutzer sind eher kritisch, was die Universal Windows Platform und den Windows Store angeht.

Quelle: Microsoft

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