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Windows 7 - So gut ist das neue Betriebssystem

Ist Windows 7 der würdige Nachfolger von Windows XP? Wir testen das neue Betriebssystem im Spieleeinsatz und klären bislang offene Fragen zu Installation, Hardware-Anforderungen, Sicherheit und neuen Komfort-Funktionen.

von Hendrik Weins,
22.10.2009 15:10 Uhr

Am 22. Oktober steht Windows 7 im Laden. Schon die ersten Beta-Tests ließen die Fachpresse einstimmig jubeln. Windows 7 sei dem Vorgänger Vista um Längen überlegen. GameStar hatte sich bereits im Vorabtest mit der weit fortgeschrittenen Vorabversion Release Candidate 1 ausführlich auseinandergesetzt.

Mittlerweile haben wir die fertige Version von Windows 7 im Einsatz und auf zig verschiedenen Rechnern installiert. Ob die Jubelstimmung angebracht ist, oder falsche Töne den Gesamteindruck ruinieren zeigt unser Test. Dabei beleuchten wir die vielen Änderungen bei der Benutzeroberfläche, die vielen Stellschrauben unterm neuen Kleid, die Leistung als auch neue Features wie DirectX 11 und den XP-Mode.

» Übersicht mit allen Windows 7-Beiträgen

Installation: schnell

Nach dem Start von der DVD haben Sie Windows 7 innerhalb von 20 bis 30 Minuten installiert, eingreifen brauchen Sie dabei nur am Schluss, wenn Sie Benutzernamen und Passwort angeben und die Einstellung für Updates regeln sollen. Aber aufgepasst: Falls Sie mehrere Benutzerkonten einrichten möchten, um nicht immer als Administrator zu arbeiten, muss die System-Partition mit dem Dateiformat NTFS formatiert sein (das ist wie schon bei Vista die Standardeinstellung).

Im Hintergrund: Eines der zahlreichen Desktop-Motive vom neuen Windows 7.Im Hintergrund: Eines der zahlreichen Desktop-Motive vom neuen Windows 7.

Wer bereits Windows Vista einsetzt, kann auch einfach ein Upgrade durchführen. Allerdings kostet die Upgrade-Version nahezu genauso viel wie die günstigen System-Builder-Varianten, zum anderen können Sie nur auf gleichwertige oder höhere Versionen umsteigen. Setzen Sie zum Beispiel Windows Vista Professional ein, ist ein Upgrade auf Windows 7 Professional oder Ultimate problemlos möglich, ein Umstieg auf das günstigere Windows 7 Home Premium funktioniert hingegen nicht.

Während der Installation richtet Windows 7 ungefragt eine eigene Mini-Partition mit 100 MByte ein, um darauf den Bootmanager und Daten der optionalen Festplattenverschlüsselung Bitlocker zu speichern. Allerdings taucht diese Partition nicht im Windows-Explorer auf, sondern sie ist nur über die Computerverwaltung sichtbar. Zusätzliche Zeitersparnis bringt der Wegfall der ohnehin fragwürdigen Windows-Leistungsbeurteilung. Wer will, kann diese aber jederzeit nachholen.

Neuinstallation von Windows 7 Schritt für Schritt - Anleitung ansehen

Auf all unseren Testsystemen erkannte Windows 7 sämtliche Hardware problemlos, Treiber mussten wir nie lange suchen. Probleme machen dem neuen Betriebssystem nur Peripherie-Geräte wie Tastaturen oder Drucker. Das kann zum einen daran liegen, das Windows 7 für Endkunden noch nicht offiziell erschienen ist, zum anderen aber auch an der teils dürftigen Treiber-Unterstützung seitens der Hersteller. So funktioniert das Mini-Display der bei Spielern beliebten Tastatur Logitech G15 nur mit einem Beta-Treiber vernünftig, einen fünf Jahre alten Drucker von Konica Minolta bekamen wir gar nicht zum Laufen. Während Logitech aber zumindest Beta-Treiber anbietet, blieb unsere Nachfrage nach Treiber-Updates bei Konica-Minolta aber erfolglos.

Die für Spieler wichtigsten Treiber sind dafür schon jetzt weitgehend ausgereift: Geforce- und Radeon-Grafikkarten arbeiten unter Windows 7 auf genauso schnell wie unter Windows Vista.

Special: Windows 7 installieren

Aktivierung: Pflicht

Während sich viele Spieler noch immer nicht mit der Online-Aktivierung aktueller Spiele abfinden können, nehmen Microsoft-Betriebssysteme bereits seit Windows XP Kontakt mit der Heimat auf. So fordert Windows 7 Sie ebenfalls zu einer Online-Aktivierung auf. Können (oder wollen) Sie Windows 7 nicht während der Installation aktivieren, lässt Ihnen das Betriebssystem 30 Tage Zeit, dies nachzuholen.

Details zu allen Windows 7-Versionen finden Sie in unserem Special auf GameStar.deDetails zu allen Windows 7-Versionen finden Sie in unserem Special auf GameStar.de

Zwar können Sie den Zeitraum bis zur Aktivierung auf bis zu 120 Tage ausweiten (dazu tippen Sie nur den Befehl »slmgr.vbs -rearm« in die Eingabeaufforderung und drücken **Enter**), spätestens dann aber müssen Sie entweder per Internet oder telefonisch die Aktivierung vornehmen. Aktivieren Sie 7 nicht, müssen Sie mit einem schwarzen Desktop-Hintergrund und nervigen »Aktivieren Sie jetzt«-Meldungen leben.

Die Lizenzbestimmungen sind gewohnt rigide. So dürfen Sie Windows 7 nur auf einem Rechner einsetzen, der Zweit-PC im Kinder- oder Wohnzimmer benötigt eine zusätzliche Lizenz. Zum ersten Mal denkt Microsoft aber auch an Haushalte mit mehreren Rechnern und bietet eine Familien-Lizenz an. Im Gegensatz zur Ein-Platz-Lizenz von Windows 7 Home Premium für 100 Euro, dürfen Sie das »Family Pack« auf bis zu drei Rechnern installieren. Die nach aktuellem Stand limitierte Family-Variante soll 150 Euro kosten und zum Start von Windows 7 am 22. Oktober verfügbar sein.

» Die Windows 7-Versionen im Überblick

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