Windows 9 - Neue Details zur Oberfläche und zur Sprachassistentin Cortana (Update)

Es gibt neue, inoffizielle Details zu Windows 9, das sich schon auf den ersten Blick optisch von Windows 8 unterscheiden soll.

von Georg Wieselsberger,
17.07.2014 10:43 Uhr

Windows 9 soll sich auch optisch deutlich von Windows 8 abheben, in den Entwicklerversionen ist das bisher wohl nicht der Fall.Windows 9 soll sich auch optisch deutlich von Windows 8 abheben, in den Entwicklerversionen ist das bisher wohl nicht der Fall.

Update: Auf der Worldwide Partner Conference 2014, die heute endet, hat Microsoft zwar noch kein neues Betriebssystem angekündigt, doch immerhin einen wichtigen Punkt aus den Gerüchten der letzten Monate bestätigt. Der Chef des Windows-Marketing-Teams, Tony Prophet, bestätigte, dass die Entwickler bei Microsoft »darüber nachdenken«, Kachel-Apps auf dem Desktop in Fenstern und nicht wie bisher nur als Vollbild laufen zu lassen. Diese Funktion gehört zu den Features, die inoffizielle Informationen für Windows 9 erwarten.

Ähnlich könnte man die Aussage von Microsoft-CEO Satya Nadella werden, der davon Sprach, dass die Bedienung von Betriebssystemen mit Touch, Gesten und auch Sprache wichtig sei und Microsoft hier eine Vorreiterrolle einnehmen wolle. Laut Gerüchten wird Microsoft die Sprachassistentin Cortana auch in das nächste Desktop-Windows einbauen und das Betriebssystem so verändern, dass es sich dem jeweiligen Rechner, Tablet miut Touchscreen oder Desktop mit Maus und Tastatur, besser anpasst.

Originalmeldung: Neowin hat einige neue Informationen zu Windows Threshold zusammengefasst, dem vermutlich als Windows 9 erscheinenden, nächsten Betriebssystem von Microsoft. Die Benutzeroberfläche von Windows 9 soll sich deutlich von Windows 7 oder Windows 8 unterscheiden. Während der Desktop von Windows 8 bei einem kurzen Blick fast genauso aussehe wie der von Windows 7, sei das bei Windows 9 definitiv anders. Deutlich moderner und auch flacher soll die Benutzeroberfläche aussehen.

Die Taskleiste werde beispielsweise interaktiver, da die bisherigen Icons eher eine Art Mini-Live-Kacheln werden. Anscheinend ist damit gemeint, dass auch minimierte Fenster weiterhin Informationen liefern können, ohne dass wie bisher dafür der Mauszeiger über das Icon gehalten werden muss. Auch die Sprachassistentin Cortana soll auf dem Desktop leicht erreichbar sein und hat momentan ebenfalls einen Platz in der Taskleiste, auch wenn sich dies wie alle anderen Details während der weiteren Entwicklung noch ändern könnte.

Die Möglichkeit, Kachel-Apps in Fenstern auf dem Desktop laufen zu lassen, sei ebenfalls schon integriert, allerdings hätten die Apps zumindest momentan keine Titelleiste. Zumindest eine Quelle von Neowin behauptet außerdem, dass die Desktop-Gadgets eventuell vor einer Rückkehr stehen, damit der Hintergrund des Desktops nützlicher wird.

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