Zalman ZM-M220W - Miese Bildqualität im 3D-Betrieb - ansonsten gut

3D schön und gut. In der Praxis scheitert der ansonsten gute Zalman-Monitor aber an der im 3D-Betrieb miesen Bildqualität und der eingeschränkten Kompatibilität.

von Hendrik Weins,
29.04.2008 15:38 Uhr

Wenn Sie Windows Vista, eine Geforce-Grafikkarte und einen robusten Magen Ihr Eigen nennen, bietet Ihnen der Zalman-Monitor ZM-M220W Einzigartiges: dreidimensionale Bilder. Ähnlich wie in einem IMAX-Kino stellt der 600 Euro teure 22-Zöller das Gezeigte zeilenverschoben dar, das heißt Sie sehen doppelt. Erst wenn Sie die beigelegte Brille aufsetzen, stellt sich der gewünschte Effekt ein ? Spiele wirken deutlich plastischer. In unseren Tests mit Call of Duty 4, Crysis und World of Warcraft funktionierte die 3D-Ansicht problemlos, lediglich der speziell angepasste Treiber verursacht des öfteren Grafikfehler. Wirkliche Freude kam bei unseren Testern dennoch nicht auf. Zum einen wirken beispielsweise in World of Warcraft nur die
Bedienelemente räumlich, sie scheinen wirklich im Raum zu schweben. Viel schlimmer wiegt aber, dass das Bild deutlich an Brillanz verliert, vermatscht und verpixelt. Die meisten Redakteure klagten nach kurzer Zeit über Kopfschmerzen oder Übelkeit ? Zalman selbst empfiehlt jede Stunde eine zehnminütige Pause.

Ohne Vista, Geforce und einen Stahl-Magen bleibt der Zalman ZM-M220W ein guter Monitor mit sehr hohem Kontrast, schlierenfreier Darstellung, guter Bildschärfe, aber auch einer extrem stark spiegelnden Oberfläche.


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