Zukunftsvision - Menschen und Computer werden verschmelzen

Justin Rattner, CTO von Intel, erwartet, dass die Grenzlinie zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz bereits 2012 undeutlich werden könnte.

von Georg Wieselsberger,
24.07.2008 09:59 Uhr

Justin Rattner, CTO von Intel, erwartet, dass die Grenzlinie zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz bereits 2012 undeutlich werden könnte. Nano-Chips oder -Maschinen würden sich dann durch unsere Körper bewegen, beschädigte Organe reparieren oder verstopfte Arterien befreien. Sensoren, die sich in unserem Körper befinden, würden den Blutzucker und das Herz überwachen und Doktoren automatisch über Probleme informieren. Virtuelle Welten würden immer realistischer und Roboter wären mit genug Intelligenz und menschlichen Eigenschaften ausgestattet, um echte Begleiter zu sein. Bis zum Jahr 2050 hätte sich unser Leben start verändert und Computer wären in alle täglichen Aktivitäten integriert. Intelligente Systeme wären nicht mehr reine Informationsquellen, sondern würden Aufgaben übernehmen, die wir heute nicht mit Computern in Verbindung bringen. Was wir heute mit Computern machen, wäre auch dann noch möglich, würde aber nur noch einen kleinen Bruchteil ausmachen. Man könne sich sogar eine Zukunft vorstellen, in der nicht nur unsere Sinne mit Computern verbunden wären, sondern unsere Gedanken das Verhalten der Maschinen bestimmen. Rattner hat keine Zweifel daran, dass sich die beiden einzigartigen Formen von Intelligenz, die menschliche und die maschinelle, durch Technik verbinden werden.

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