Es gibt Dinge, die werden besser...und dann noch Dinge wie Gamestar

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von TekFan, 2. Januar 2010.

  1. Also, das hier rumort mir schon ziemlich lange im Magen rum aber seitdem bei Gamestar jetzt schon Fakten zu Spielen mit "Ausgezeichnet"-Wertungen falsch bezeichnet werden und das schon mehrfach, wollte ich mir mal Luft machen.

    Vorher möchte ich noch mal verdeutlichen, dass ich hier keine Personen beleidigen möchte, sondern lediglich die unter dem Produktnamen "Gamestar" aufkommenden Leistungen kritisiere.

    An sich wäre es ja nichts Gravierendes, wenn jemand statt der in Mass Effect berühmt berüchtigten "Cerberus"-Organisation(vorhanden in Teil 1 und in Teil 2 noch wichtiger) "Cerebrus" schreibt.
    In einem Computerspiele-Magazin, welches sich aber auch am Markt behaupten will, ist es jedoch schon eine ziemliche Unzulässigkeit, wenn nach dem Fehler in dem Artikel auf der Website keiner eine Korrektur-Lesung für das Heft macht, der genug in der Materie steckt um sowas zu erkennen.

    Da klingt es schon abgedroschen, wenn jemand schreibt, wie sehr ihn dieses Machwerk fessele, wenn er Fehler dieser Art als Journalist in zwei seperaten Veröffentlichungen seines Fachgebietes macht.
    Handlung und Gameplay sind so fesselnd, dass ich nach fünf Minuten schon wieder die Kern-Fakten vergessen habe, oder wie ist das zu verstehen?

    Ich las Gamestar ziemlich lange, angefangen damals mit einer Ausgabe, die etwas zu dem damaligen Grafik-Kracher "Heavy Gear" enthielt.

    Eine Zeit lang gefiel mir Gamestar gut...mittlerweile ist es eine Schande, was mir da im Zeitschriftenhandel für den geforderten Preis angeboten wird.

    Der Werbegehalt steigt immer weiter, oft für Sachen, die nichts mit PC-Games oder Hardware zu tun haben, sondern sich auf die Magazine vom selben Verlag beziehen.
    Die vielleicht noch informativen Preislisten-Auszüge von Alternate oder KM-Elektronik fehlen ganz.

    Da könnte man vielleicht noch das Argument bringen, dass die Kosten gestiegen sind und man die ja mit Werbung wieder rein holen muss.

    Anders ist es da aber mit den Previews und Tests.
    Liest man nicht gerade etwas über die Hardware-Leistung auf den Testrechnern der Redaktion, ergeben sich meist mehr Informationen auf der ersten Seite der Internet-Präsenz des Spieles.
    Nicht zu vergessen etwaige Übersetzungs-, Inhalts- oder Flüchtigkeits-Fehler, die ich auf der Website des Spieles nicht vorfinde.

    Ich komme noch mal zur Internetpräsenz, obwohl ich mich hauptsächlich über das Heft ärgere, da ich dieses bezahlen muss.
    Erstere zeichnet auch eine steigende Menge an Werbung.
    OK, geht noch, kann man weg klicken.

    Wenn ich aber bei der großen Ankündigung einer Demo, die einen dann doch mal interessieren könnte, auf einen Download-Link mit Zahlungsaufforderung komme, wobei ich selbige Demo auf vielen anderen Seiten(die man ja auch verlinken könnte), kostenlos angeboten bekomme(mit vergleichbarer Geschwindigkeit), komme ich mir ehrlich gesagt verar***t vor.

    Gleiches gilt für Screenshots, die man mit minimaler Auflösung vorgesetzt bekommt, mit der Meldung, dass man die als Premium-Kunde(kostenpflichtig) mit voller Auflösung bekommt.

    Ein Blick zur Online-Konkurrenz und schon sehe ich die Screenshots in formidabler Auflösung zum Nulltarif.

    Ich schreibe dies hier nicht, weil ich mich gerne beschwere, ich schreibe dies hier, weil ich es schade finde, wie aus einem ernsthaften Fach-Magazin eine Papier-Ansammlung wird, die eine Mischung aus Werbeprospekt und "Copy/Paste"-Informationen aus dem Internet ist, die jeder Zehnjährige mit halbwegs interesse an Computerspielen zusammen suchen kann.

    Ich würde mich freuen, irgendwann Gamestar auch wieder aus ehrlichem Interesse kaufen zu können, anstatt nur ab und zu, wenn mir die Beigelegte Spiele-Vollversion interessant erscheint.
     
  2. Michael Obermeier Online-Redakteur Mitarbeiter

    Michael Obermeier
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    1. Ja, der Name der ME2-Geheimorganisation ist falsch. Das hat Daniel aber hier im Forum auch schon zugegeben und Besserung gelobt.

    2. Im Heft gibt es natürlich Werbeanzeigen. Das wird sich wohl auch nie ändern, ohne Werbeeinnahmen lässt sich auch kein Inhalt finanzieren. Die Anzeigen sind thematisch aber eigentlich immer an PC-Spieler gerichtet, ich verstehe da deine Kritik nicht.

    3. Screenshots in hoher Auflösung sind tatsächlich ein Premium-Angebot, der Download von Demos, Mods, Tools und Patches ist auf GameStar.de in Kooperation mit Rapidshare hingegen komplett kostenlos.

    Schönen Abend noch.
     
  3. Zu 1.: Freut mich zu hören :)

    Zu 2.: Verständnis für selbiges habe ich in meinem Post ja genannt. Werbung finanziert einen Artikel, wie Verschleissteile an einem Auto das Folge-Modell.
    Lediglich den Sinn von beispielsweise Konsolen-Spiel-Werbung in einem PC-Spiele-Magazin erschliesst sich mir nicht ganz. Das mag Erbsenzählerei sein.

    Zu 3.: Ich erinnere mich an meine Enttäuschung bei einem kostenpflichtigen Download-Angebot von Gamestar.de, freue mich aber, jetzt beim Nachprüfen tatsächlich soetwas nicht mehr vorzufinden.

    Zu "4.": Danke gleichfalls ;) .
     

  4. Also dir is jetzt ein Schreibfehler aufgefallen, du hast entdeckt, das Gamestar auch Werbung beinhaltet, und du hast das Knöpfchen für den kostenlosen Download nicht gefunden richtig?
    Achja die Screenshots sind nicht hochaufgelöst, auf der Website. :D

    Is dir vielleicht nebenbei noch irgendwas aufgefallen, das irgendwie erwähnenswert wäre? :ugly:
     
  5. Tja, das mit den Screenshots hat mich gestört, weil es woanders gratis die selbe Leistung gibt.
    Bei einer so bekannten und im Zeitschriftenhandel präsenten Instanz wie Gamestar, stört es mich schon, wenn Leute, die Gamestar als Hauptinformationsquelle nehmen, dann Kosten haben, die erfahrenere Internet-User nicht haben.

    Die Werbung: Ich weiss nicht, wie lange du Gamestar schon liest, bei mir hat es mit "Heavy Gear"(1997) angefangen.
    Vergleiche ich die vergangenen 13 Jahre mit dem heutigen Standard, ist die Werbung schon extrem angestiegen.

    Und zu dem Fehler: Ich weiss, ein einzelner Fehler mag nicht gerade groß erscheinen...
    Bei einem Spiel, welches auf Gamestar Top-Wertungen erhalten hat, welches vom Author hoch gelobt wird wegen der fesselnden Story...dass da bei der Korrektur-Lesung, die bei Zeitschriften eigentlich üblich ist, nichts auffällt, das macht schon nen schlechten Eindruck, wenn man sein sauer verdientes Geld dafür ausgibt.
     
  6. schokino

    schokino
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    Ich lese auch so lange die GS, aber ob jetzt der Werbeanteil gestiegen ist oder nicht, müsste man noch mal genauer nachschauen, schätze ich. Komisch finde ich nur deine Meinung, dass es "nur" Werbung sein sollte mit PC-Bezug. Das ist doch eigentlich egal, was für Werbung da kommt, da nicht redaktioneller Inhalt. :ugly:

    Zufällig habe ich ein paar Zahlen parat, da ich nebenbei angefangen habe, die GS-Hefte elektronisch bei mir zu erfassen :) :

    12/97:
    * 190 (Ohne Werbung)
    * 326 (Mit Werbung)

    01/98:
    * 176 (Ohne Werbung)
    * 280 (Mit Werbung)

    04/98:
    * 158 (Ohne Werbung)
    * 216 (Mit Werbung)

    05/98:
    * 151 (Ohne Werbung)
    * 208 (Mit Werbung)

    06/98:
    * 162 (Ohne Werbung)
    * 224 (Mit Werbung)

    07/98:
    * 151 (Ohne Werbung)
    * 240 (Mit Werbung)

    08/98:
    * 169 (Ohne Werbung)
    * 224 (Mit Werbung)


    Wie das mit den aktuellen Heften aussieht, muss jemand nachzählen. Oder warten, bis die Hefte der 09 - Zeit bei mir an der Reihe sind :ugly:
     
  7. Fabian Siegismund

    Fabian Siegismund
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    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das Verhältnis redaktioneller Seiten zu Werbeseiten in all den Jahren nahezu gleich geblieben ist. Nachweisen kann ich das so spontan allerdings nicht, weil ich hier kein Heftarchiv hab, aber Evil hat das in anderen Threads schon des öfteren gezeigt. Vielleicht kann er sich ja hier auch nochmal dazu melden.

    Meine persönliche Meinung dazu:
    Ich störe mich an Heftwerbung überhaupt nicht, ich nehme sie gar nicht wahr und akzeptiere sie als Einnahmequelle des Magazins. Beim Spiegel etwa ist nahezu jede zweite Seite eine Werbung, aber das ändert nichts am redaktionellen Inhalt.
     
  8. Homer Morisson TORMENTOR

    Homer Morisson
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    Dito, einfach überblättern und gut is.

    Vermutlich setzen viele Leser automatisch die tendenziell immer dünner gewordenene Printausgabe mit weniger redaktionellem Inhalt gleich, obwohl es wohl eher an immer weniger Werbung als Füllmaterial liegen dürfte, wenn man sich den seit einiger Zeit eher desolaten Werbemarkt mal so ansieht.
     
  9. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 9800X3D
    Grafikkarte:
    Sapphire Radeon RX 9070 XT Pulse 16 GB
    Motherboard:
    ASRock B850 Pro RS WiFi
    RAM:
    32 GB Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 CL36
    Laufwerke:
    SSD:
    1 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0
    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    Dann musst du dir aber auch mal das Layout dieser Uralt-Hefte angucken und mit dem aktuellen Vergleichen. Heute steht auf einer einzigen Seite locker 2-3x soviel Text wie damals... ;)
     
  10. Alcanu Dealt mit Keksen

    Alcanu
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    Daheim
    :yes::yes:

    Einfach überblättern.
    Wo ist in eurem Heft Werbung? :ugly:
     
  11. pc-ente

    pc-ente
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    Und die Art der Printwerbung.
    Ich hab mit dem PC Player angefangen PC-Magazine zu lesen (einige der Redis kamen zur GS, wie auch die Multimedia Leserbriefe, quasi Alphaversion von "Die Redaktion"). Damals gab es mehr Werbung für PC-Zubehör, Spiele (damals viel Strategie und Simulationen), Kartenspiele) - heute gibt es quasi nur Onlinehändler und Merchandising).
     
  12. Weil man ja heutzutage in der Lage ist, sich seine Anzeigen noch groß auszusuchen. :rolleyes:
     
  13. OldestVisitor gesperrter Benutzer

    OldestVisitor
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    3. August 2004
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    Nun ja da gibts wirklich wichtigere Dinge die das falsch tippen eines Namens. Über so Kleinkram sehe ich gern hinweg. Was mir eher am Herzen liegt sind umfassende Artikel die nicht nur an Gelegenheitsspieler, sondern auch an Fortgeschrittene und Profis gerichtet sind. An manchen Dingen stört sich ein Anfänger nicht, einer der sowas seit 10 Jahren spielt jedoch sehr wohl.
     
  14. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Ich muss TekFan in einem zustimmen, Fehler wie bei der Mass-Effect-2-Preview sind seit geraumer Zeit fester Teil der GS-Artikel. Ich persönlich hab mich damit arrangiert und ärgere mich eigentlich nur noch über sachliche Fehler, die Fakten eines Spiels falsch darstellen, was aber deutlich seltener vorkommt als noch vor ein paar Jahren.

    Natürlich hab auch ich als Mass-Effect-Fan erstmal geseufzt beim angucken des Preview-Videos und der dazugehörigen GameStar-TV-Folge und laut gesagt "Mann Daniel, das heißt Cerberus, nicht Cerebrus". Ich persönlich sehe schnell über sowas hinweg, aber objektiv gesehen schmälert das - obwohls eigentlich eine Nichtigkeit ist - den professionellen Eindruck der GS enorm.

    Als langjährige Leser würde ich einem Redakteur wie Daniel Matschijewski keine mangelnde Recherche oder mangelnde Kenntnis vorwerfen, denn sein Enthussiasmus ist sicher nicht gespielt. Aber Gelegenheitsleser oder Neueinsteiger denken da wahrscheinlich anders.

    Ich muss auch ganz ehrlich zugeben, dass ich die GameStar auch nur noch deshalb lese, weil ich sie schon so lange kenne (Abo seit 2000 oder so, davor so gut wie jeden Monat im Laden gekauft). Auch wenn die Redaktion sich stetig in der Besetzung wandelt, man kennt die Redakteure bzw. deren Urteilsvermögen in Sachen Spiele irgendwann. So kann ich mittlerweile oft sagen, wenn einer von ihnen ein Spiel in den Himmel lobt ob es an dessen/deren persönlichem Geschmack liegt oder ob das Spiel auch was für mich sein könnte. Zudem stimmt mein persönliches Urteil nicht selten sehr stark mit dem der GS überein.

    Jüngstes Beispiel ist Saboteur, das zurecht von Petra für gut befunden wurde und eine würdige Wertung erhalten hat. Ich hab das Spiel mittlerweile und kann Petra in sämtlichen Punkten was das Spiel betrifft zustimmen. Auf 4players hingegen - eine Seite, die ich seit einiger Zeit als weitere feste Quelle für Spieletests verwende, vor allem auch weil ich seit über 2 Jahren auch XBox-Spieler bin - wurde Saboteur eher abgewatscht und bekam ein maues Fazit, das auch nicht viel vom Spiel erwarten ließ. Der Test von GS kam etwas später, aber ich wurde stutzig als ich das gute Fazit im Heft überflog, dann sah ich mir das Video an und war überzeugt, denn die Stärken und Schwächen des Spiels werden genau benannt. Ich habe mich darauf hin wie so oft auf das GS-Urteil verlassen und bin nicht enttäuscht worden. Und das obwohl ich mir die XBox-Version geholt habe :ugly:

    Freilich gibts auch bei GS immer mal wieder Tests und Wertungsergebnisse, mit denen ich nicht übereinstimme. Aber auf der anderen Seite überwiegen die Artikel und Tests, die inhaltlich treffend sind, deutlich.

    Wie gesagt, wäre die GameStar nicht so etabliert und wäre ich kein langjähriger Leser würde ich mich wahrscheinlich ausschließlich auf Online-Rezensionen verlassen, da diese plattformbedingt aktueller sind und vor allen Dingen kostenlos. Wenn etwas mal der GS das Kreuz bricht, dann wohl dieser Aspekt. Hoffen wir dass es nicht so weit kommt, aber die GameStar wird sich wohl mehr wandeln müssen in den nächsten Jahren.

    Solange freu ich mich aber weiterhin über jede Abo-Ausgabe, die in meinem Briefkasten landet.
     
  15. schokino

    schokino
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    Hast natürlich Recht.

    Genauso ist es bei mir. Ich kann gar nicht anders, als jeden Monat die GS zu kaufen. Ist wie essen und schlafen. :ugly:
     
  16. Ich kann deine ausgeführten Kritikpunkte nachvollziehen, dieses Fazit aber nicht.

    Im einzelnen:

    * Cerebrus / Cerberus: Dummer Fehler, Daniel hat sich öffentlich entschuldigt und wird in der nächsten Fehlerrubrik gebührend abgewatscht werden. In einem übergreifenden Sinn geht's aber um den generellen Fehlergehalt / gefühlte Schlampigkeit in Artikeln. Wenn dieser Eindruck entsteht, dann ist das für uns sehr ärgerlich. Jeder GameStar-Artikel durchläuft drei Korrekturstufen, sowohl redaktionell als auch im Lektorat. Wir geben uns große Mühe, um Fehler zu vermeiden und Fakten zu überprüfen. Das ist mit ziemlicher Sicherheit mehr Aufwand, als jegliche Internetseite betreibt. Dass trotzdem mal ein Fehler durchrutscht, ist, denke ich, menschlich. Ich will aber auch darauf hinweisen, dass wir unsere Fehler offen behandeln, zugeben und in der Fehlerrubrik korrigieren.

    Die Rückschlüsse, die du aus dem Cerebrus-Fehler auf die generelle Motivation der gesamten Redaktionsmannschaft ziehst, sind aber - sorry - ziemlich absurd.

    * Werbung: Am generellen Verhältnis zwischen Redaktionsseiten und Anzeigenseiten hat sich in den 11 Jahren, die ich nun bei GameStar bin, nichts geändert. Seit jeher hat GameStar ein Verhältnis von ungefähr 2:1 (Redaktion:Werbung). Wenn man bedenkt, dass Verhältnisse von 1:1 durchaus keine Seltenheit sind, liegen wir damit ganz gut. Dass sich die Art der Anzeigen mit der Zeit verändert, liegt nicht in unserer Hand. Wir können Anzeigen ablehnen, was wir aber aus verständlichen Gründen nur in Ausnahmefällen tun - zuletzt zum Beispiel bei den verhassten Handybildchen-Anzeigen. Wir sind übrigens nach wie vor die einzigen, die auf diese Einnahmequelle verzichten.

    * Screenshot-Auflösung. Ja, darüber kann man sich ärgern, aber hat mit dem Heft nichts zu tun.

    * Inhaltsfülle: Hinter deiner Polemik höre ich die Klage, dass unsere Artikel zu faktenarm sind und kaum Neuigkeiten enthalten. Richtig ist, dass wir in Sachen Aktualität gegen das Internet zwangsläufig verlieren. Informationen, die nicht exklusiv sind, wird man im Netz zuerst finden. Deshalb bemühen wir uns um Exklusivität, und wenn ich hier aufzählen sollte, was 2009 alles zuerst in GameStar stand, würde dieser Thread sehr lang. Aber ich gebe zu bedenken, dass eine der Aufgaben von Print-Magazinen darin liegt, dass sie selbst "alte" Informationen sinnvoll zusammenfassen, optisch ansehnlich aufbereiten und redaktionell einordnen. Ich denke, diese Aufgabe erfüllen wir gut. Wenn ich mich irren sollte, bin ich dankbar für Verbesserungsvorschläge.

    Womit wir wieder bei deinem Fazit wären und der Schlussfolgerung, dass GameStar ein Copy&Paste-Magazin ist, das genausogut von Zehnjährigen gemacht werden könnte. Nun ja, dein Recht auf eine eigene Meinung sei dir unbenommen. Aber es wäre dennoch hilfreicher, wenn du deine Kritik an uns in etwas Greifbareres verwandeln könntest als in eine Beleidigung.

    Christian
     
  17. Musikus

    Musikus
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    2. November 2008
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    1.172
    Und sowas ist der Grund, warum ich persönlich aller Internetaktualität zum Trotz Euch die Treue halten werde.

    Mal was nettes zum Jahresanfang sagen ist ja auch nicht verkehrt...

    PS: Da Du grad schon da bist, n Redakteursstatement im Saboteurs-Thread wäre unter Umständen hilfreich. :D

    PPS: Okay, hast Du schon. Danke. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2010
  18. Schon geschehen. Und: Danke! :)
     
  19. Sternitzky

    Sternitzky
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    6.391
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    Sacristy of Toddling Toddler's Toddy
    Ich glaube, da gehst Du zu hart mit Euch ins Gericht. Ich würde eher sagen, ein Buchstabendreher, der selbst bei einem aufmerksamen Gegenlesen leicht durchrutschen kann, weils ein Fachbegriff ist, der selbst nach dem Dreher nicht besonders auffällig falsch aussieht. Solch einen Fehler kann man imho noch am leichtesten verzeihen. ;)
     
  20. Homer Morisson TORMENTOR

    Homer Morisson
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    Dem kann ich mich nur anschließen, der redaktionelle Teil der GameStar ist für mich im Vergleich zur restlichen Printkonkurrenz der mit Abstand beste.

    Dazu kommt für mich als langjähriger Leser noch ein erheblicher Vorteil, den mir Onlinerezensionen nicht oder nur sehr eingeschränkt bieten können: man "kennt" die Redaktion, und kann entsprechend auch gut einschätzen, wie kompatibel die Ansichten des jeweils testenden Redakteurs zu den eigenen Prioritäten sind. So weiß ich recht schnell, daß mich ein bestimmter kleinerer Bug auch nicht sonderlich stören wird, wenn beispielsweise der gute Herr Graf schreibt, daß das Adventure trotzdem noch sehr viel Spaß macht und man über den Fehler ob des Gebotenen leicht hinwegsehen kann.

    Gerade das ist für mich ein ganz entscheidender Mehrwert, da es durch das relativ persönliche Verhältnis zwischen Leser und Redaktion (auch hier im Forum) sehr viel ausschlaggebender ist, was im eigentlichen Test über Spiel XY steht, als das, was im Wertungskasten an Zahlen abgedruckt ist...
    leider ist die ewige Krux ja, daß sich gerade die Kritiker immer nur einzig und allein am Wertungskasten orientieren und sich daran aufreiben, obwohl die meisten vermeintlich vermissten Abwertungen/Kritikpunkte durchaus im Test erwähnt werden.

    Meinethalben könnte der leidige Wertungskasten komplett abgeschafft werden... (gute) Spiele sind ohnehin immer mehr als die bloße Summe ihrer Teile.

    Dazu kommen dann noch beispielsweise die fast immer sehr lesenswerten Kolumnen, die (gerade im Vergleich zur Konkurrenz off-/online) gut recherchierten und erfreulich sachlichen Sonderberichte und der ganz generelle Punkt, daß ich einmal im Monat alles Wesentliche gebündelt in Textform präsentiert bekomme und nicht erst selbst recherchieren muss.

    Vielleicht ist das auch heutzutage auch schon wieder uncool, aber für mich gibt es nichts Schöneres, als gemütlich auf dem Sofa zu flezen und dabei den heißerwarteten Test eines kommenden Topspiels zu verschlingen. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2010
  21. JerseyRyan

    JerseyRyan
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    Versuch dir mal ein Magazin wie GameStar ohne Wertung vorzustellen. Und damit auch keine Genre-Hitlisten, keine Monatlisten. Sollen nur noch die Leserwertungen und -hitlisten bleiben? Oder sollten die auch abgeschafft werden?

    Ein Artikel ohne Wertung ist ein Artikel ohne greifbares Fazit. Ein greifbares Fazit ist kurz: "Dieses Spiel ist gut!" oder "86%". Das GameStar-Publikum ist nunmal so: Es möchte von einem Spiel mindestens wissen, ob es gut oder schlecht ist. Ohne diese Aussage wird das Magazin ungleich langweiliger.

    Ansonsten stimme ich dir aber zu! Das Wichtige sind die redaktionellen Inhalte und die stechen die Konkurrenz locker aus.
     
  22. Homer Morisson TORMENTOR

    Homer Morisson
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    Ganz ehrlich? Ich bin GameStar-Abonnent, seit es den seligen PC Joker nicht mehr gibt... und seitdem habe ich Monat für Monat nicht ein einziges Mal auf die genannten Listen geschaut... haben mich schlicht nie interessiert, weil für mich die Zahlen im Wertungskasten vollkommen ohne Belang sind.

    Daß ich damit relativ allein auf weiter Flur bin, weiß ich, das sieht man ja allein an den ständig gleichen Diskussionen hier im Forum.

    Das sehe ich gänzlich anders:
    Das Fazit steht im Testtext und ist als solches auch ungleich aussagekräftiger als irgendwelche "willkürlich" vergeben Zahlen.
    Bestes Beispiel, aus dem Konsolensektor, ist das Spiel Halo 3... hat allenthalben eine Wertung von über 90% eingeheimst... ginge ich jetzt nur nach dieser Zahl, müsste ich davon ausgehen, daß es ein verflucht gutes Spiel ist, welches mir viel Spaß bereitet.
    Lese ich aber die dazugehörigen Texte, stelle ich fest, daß mich dieses Spiel absolut nicht interessiert und daß die Features, die zu dieser hohen Wertung maßgeblich beigetragen haben, für mich im Wesentlichen irrelevant sind.

    Ob ein Spiel gut oder schlecht ist, kann schon nur in deutlichen Grenzen durch einen bloßen Zahlenkasten ausgedrückt werden... nachvollziehbar und anschaulich auszudrücken, weshalb es gut oder schlecht ist, gelingt ohnehin ausschließlich im eigentlichen Test.
    Und wenn Du nun schreibst, daß das Publikum wissen möchte, ob ein Spiel gut oder schlecht ist, dann sage ich Dir, daß sie das ohnehin wirklich befriedigend nur durch Lektüre des Tests erfahren können.

    Ein solches Zahlensystem dient meines Erachtens nur der groben Übersicht a la "Oha, dieser mir noch unbekannte Titel ist im hohen 80er-Bereich, da les ich mir den Test mal durch... könnte interessant sein." und nicht dem konklusiven und erschöpfenden Informieren, warum und wie ein solches Spiel den Spieler unterhält/unterhalten kann.

    Durch die per Wertungszahl suggerierte genre-übergreifende Vergleichbarkeit schaufelt sich das ganze System aber auch gleichzeitig sein eigenes Grab. Durch diese Vergleichbarkeit wird es nämlich auch angreifbar.
    Jedes Wertungssystem dieser Art versucht, subjektive Empfindungen in objektive Gewänder zu zwängen, um den Lesern zu vermitteln, wie sie das Spiel dann wiederum subjektiv wahrnehmen werden.
    Allein deswegen sollte man die Wertungszahl auch wirklich nur als groben Maßstab, als einen ungefähren Indikator betrachten, und nicht als das ultimative Fazit.

    Denn ansonsten kommt man zu Trugschlüssen wie "Spiel A muss besser sein als Spiel B, weil A 89% bekommen hat und B nur 81%."

    Das kann freilich nicht funktionieren, da ein Spiel eben auch trotz ggf. zur Abwertung führende technische Mängel dennoch mit der Erzählweise/Handlung/Atmosphäre oder Ähnlichem immer noch derart glänzen kann, daß es vielen Spielern mehr Spaß machen wird als ein anderer Titel, der zwar technisch solide ist und daher keine Abwertungen erfährt, aber insgesamt zu steril wirkt.

    Und genau diese entscheidenden Details kann ein Wertungskasten nicht oder nur stark eingeschränkt kommunizieren, wohingegen genau das eine explizite Stärke der Testtexte ist.

    Ich persönlich muss es also nicht einmal versuchen, mir die GameStar ohne Wertungskasten vorzustellen, weil ich in 99% der Fälle den Wertungskasten sowieso komplett ignoriere. :D
     
  23. JerseyRyan

    JerseyRyan
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    Mach dir mal keine Sorgen, ich steh im selben Flur. Ich bin nur schon seit Ewigkeiten am grübeln, wie man beide Parteien zufrieden stellen könnte. Also sowohl die an der suggestiven Wertung hängenden Massen, als auch die Leser mit hohem Anspruch an objektive Berichterstattung. Die meisten gehören wahrscheinlich zu beidem.

    Ein cooles Ziel wäre doch, die ewig gleichen Diskussionen im Forum zu vermeiden, aber ach - ein utopisches Ziel. Irgendjemand stört sich immer an der Wertung. Folglich stellt sich also nur die Frage, wie man solche Diksussionen minimieren könnte... :P

    Mich würde mal eine Umfrage zum Thema Wertungskasten interessieren. Ich kann gerade nicht einschätzen, wie schlimm die Unzufriedenheit mit dem Wertungskasten der GS ist. Gab's sowas mal hier auf der Seite?
     
  24. Homer Morisson TORMENTOR

    Homer Morisson
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    http://www.gamestar.de/community/gspinboard/showthread.php?t=376092

    There you go. :)
     
  25. JerseyRyan

    JerseyRyan
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  26. Musikus

    Musikus
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    1.172
    In jeder Hinsicht nur vollste Zustimmung.
     
  27. Evil Herr der Zeitschriften Moderator

    Evil
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    16.568
    Ort:
    Zeitschriftenkiosk
    Mein RIG:
    CPU:
    AMD Ryzen 7 1800X
    Grafikkarte:
    MSI GeForce GTX 1070 GAMING X 8G Aktiv
    Motherboard:
    ASRock Fatal1ty X370 Professional Gaming
    RAM:
    32GB G.Skill RipJaws V rot DDR4-3200 DIMM CL15 Dual Kit @2933MHz
    Laufwerke:
    512GB Samsung 960 Pro, 2000GB Samsung 970 Evo Plus, 6000GB WD Blue
    Soundkarte:
    Onboard
    Gehäuse:
    be quiet! Silent Base 800
    Maus und Tastatur:
    Maus: Trust GXT 165
    Tastatur: Corsair K95 RGB Platinum
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro
    Monitor:
    2x Gigabyte M27QA
    Werbung/Redaktionell im Verhältnis 1:1? :huh:
    Wo soll's das den geben? Mir fällt da ehrlich gesagt kein Special-Interest-Titel ein, der sich in einer solch luxeriösen Situation befände. Zumindest nicht in den Bereichen Spiele/Heimkino/Computer/DVD/Musik/Politische Magazine/Kinderhefte/Jugendzeitschriften... :ugly:

    Oder willst du ne Apothekenrundschau als Beispiel ranziehen?

    Handybildchen: Computec hat in der aktuellen Play3 auch keine mehr drin...
     
  28. Ich habe schon geraume Zeit keine Vogue / Cosmopolitan / Instyle mehr in der Hand gehabt, aber zumindest in besseren Jahren hatten die locker 1:1.
     
  29. Also eigentlich ist es so, dass es früher viel, viel mehr Werbung gab, teilweise 20 Seiten am Stück. Da das Heft über 200 Seiten Umfang hatte, kam der redaktionelle Teil aber dennoch nicht zu kurz.
    Jetzt gibt es weniger Werbung, aber auch die Anzahl an redaktionellen Seiten ist so niedrig wie nie zuvor. Mir wäre es Recht, wenn Printwerbung trotz der Internetkonkurrenz wieder attraktiver wird. Ist ja auch im Sinne der (meisten) Publisher, wenn die Gamestar fortbesteht. Immerhin ist es noch nicht so extrem wie im Konsolensektor wo teilweise für Hefte mit 100 Seiten Inhalt über fünf Euro verlangt wird.
     
  30. Selten habe ich ein so frühes Scheitern erlebt. Du widersprichst dir schon in der Überschrift.

    Sich über so etwas aufzuregen fällt für mich unter die Rubrik...
    "Es gibt Leute, die Probleme haben... und dann noch Leute wie dich"

    Den Preis finde ich jetzt auch nicht gerade niedrig (in Österreich ist er etwas höher), vor allem wenn man bedenkt dass mehr als 1/3 des Heftes aus Werbung besteht. Dem IDG Verlag geht es gut, und Gamestar hat hohe Umsätze zu verzeichnen.

    Bedenkt man jedoch die gute Qualität so ist der Preis annehmbar. Was ich jedoch schade finde, ich nutze die DVD's nie, und verschenke daher die Hefte meistens nach dem Lesen. Über eine etwas günstigere Variante, einfach ohne DVD's würde ich mich freuen.

    Schleichwerbung? =)


    Das sind Dinge die mich auch stören. Mir ist schon klar dass das Auswüchse der modernen Gesellschaft sind, aber jetzt mal ernsthaft, man muss nicht alles mitmachen, schon garnicht als seriöse Zeitschrift. Das erinnert mich an Dragon Age und dessen über das Spiel zu aktivierenden Zusatzkontent. Bei solchen psychologischen Tricksereien noch mehr Geld rauszuschlagen hört für mich der Spaß auf, zumal dieses System äußerst plump ist. Es sollte wirklich wieder mehr auf die alten Werte geachtet werden.

    Mir kommt vor viele Firmen stehen in einer gewissen Zwickmühle. Die Wirtschaftslage, und dann noch der Chef der einem eintrichtert das muss so und so gemacht oder gestaltet werden weil es ihm dessen Chef gesagt hat. Mir fällt es vor allem bei etablierten Firmen mit guten Namen auf. Nehmen wir Braun als Beispiel, guter Name, stellt absoluten Müll zu "moderaten" Preisen her. Unwissender Kunde wie ich geht zum MM, kauft sich das Produkt um € 50 mit dem Gutglauben ein "moderates" Produkt zu erwerben. Das Fazit war dass der Rasierer es nicht schafft meine Haare über Stoppellänge hinaus abzurasieren. Achja, Tipp: Kosmetikartikel sind vom Umtausch ausnahmslos ausgeschlossen, selbst wenn man versucht die Klingen vorher zu reinigen und dem Mitarbeiter als unbenutzt zu "verkaufen" :D

    Möglich dass diese Firmenpolitik kurzfristig zu mehr Gewinn führt, da diese Unternehmen noch vom alten guten Namen leben. Aber langfristig kann es passieren dass sich die alten Stammkunden abwenden und weniger neue dazukommen, schließlich können junge Leute mit dem alten guten Ruf oft nichts mehr anfangen.

    Es wäre an der Zeit sich wieder mehr auf die alten Werte zu konzentrieren, und damit meine ich jetzt nicht nur explizit Gamestar, wie gesagt, man muss nicht jeden "Trend" mitmachen, schon gar nicht wenn man einen guten Ruf zu verlieren hat.

    Und mir ist auch klar dass es vielleicht das ein oder andere gibt was auch die Redakteure als störend empfinden (aufdringliche Werbung oder was auch immer). Sie werden sich jedoch hüten das der Öffentlichkeit mitzuteilen. Dass ein Redakteur sich über solche Dinge nicht negativ äußert, sollte menschlich und logisch nachvollziehbar sein, und wenn doch, wäre es möglich dass genau jener Redakteur das restliche Jahr mit dem Testen von Budgetspielen befassen darf =)

    Dabei sollte der Leser nie vergessen dass gerade bei einem großen Magazin wie Gamestar nicht die Redakteure für alles verantwortlich sind. Es gibt normalerweise eigene Anzeigeabteilungen für den Bereich Werbung bzw. Werbegestaltung, keine Ahnung wie es bei Gamestar aussieht.

    Es sollte auf jedenfall immer bevor man Kritik äußert bedacht werden dass gerade die Redakteure die brav gute Artikel am laufenden Band produzieren auch noch als Prellböcke für den gesamten Verlag herhalten müssen, da sie nunmal das Aushängeschild sind, was meiner Meinung nach die deplazierte Kritik (sofern sie nicht sachlich formuliert ist) nicht rechtfertigt.

    Wie sagte Hieronymus? "Wie der Anfang, so das Ende."

    Was ich übrigens wirklich schade finde ist, dass eine Kritik unter der Gürtellinie mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als einer die von Herzen kommt :D

    http://www.gamestar.de/community/gspinboard/showthread.php?t=375390

    Um es zu verdeutlichen und kurz zu fassen, ich bin unzufrieden mit eurem "Hardwarekasten". Ich war gerade dabei ein neues System für meine Freundin zusammenzustellen, und ihr habt mich gehörig verwirrt.

    Ich möchte zum Abschluss jedoch noch trotz aller Kritik erwähnen dass Gamestar (und ich habe mein erstes Heft wirklich 1997 im Lausbubenalter gekauft) zu meinen Top 2* im deutschssprachigen Raum gehört.

    *An dieser Stelle möchte ich jetzt der eindeutigen Zweideutigkeit halber noch einmal auf die von TekFan angespielte Schleichwerbung verweisen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Januar 2010
  31. Rand al'Thor The Dragon Reborn Moderator

    Rand al'Thor
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    2 TB KIOXIA Exceria Plus G4 M.2 PCIe 5.0

    HDD:
    4 TB Western Digital WD40EZAX-SPC8UB0
    2 TB Western Digital WD20EZBX-SPAYRA0

    Optisch:
    LG BH16NS55 Blu-ray
    Soundkarte:
    OnBoard Realtek 7.1 HD Audio ALC897
    Gehäuse:
    Fractal Design Define 7 schwarz
    Maus und Tastatur:
    Sharkoon Skiller Mech SGK1
    Logitech G502 Lightspeed
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Monitor:
    2x KTC M27P6 Mini-LED 4K
    Eine durchschnittliche 99er GS dürfte redaktionell kaum mehr Inhalt geboten haben, als eine aktuelle Ausgabe... ;)

    Die Dezember-Ausgabe aus dem Jahr 98 (01/99, VÖ: 02.12.98) hatte 334 Seiten, was bei einem Werbeanteil von 1/3 ungefähr 222 Seiten redaktionellen Inhalts ergibt. Aufgrund des Layouts war der redaktionelle Inhalt pro Seite aber nur etwa 30-40% des heutigen Inhalts, was rund 90 Seiten im Jahr 2009 entspräche.

    Die Dezember-Ausgabe 2009 (02/2010, VÖ: 16.12.2009) hat 146 Seiten, was bei stabilem Werbeanteil etwa 97 redaktionellen Seiten entspricht. Der inhaltliche Umfang ist also in etwa auf dem selben Niveau wie zu den nostalgisch verklärten Glanzzeiten. ;)
     
  32. Wertungsfanatiker

    Wertungsfanatiker
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    Zur Wertungsdiskussion: Ein Computerspielemagazin ohne Wertungskasten existiert nicht und wird auch nicht existieren. Seit Beginn der Magazine Anfang der 90er Jahre (habe Power Play damals bis 93 abonniert) gibt es diese. Und immer waren sie Teil zur Kaufentscheidungshilfe. Idealerweise gibt der Wertungskasten in komprimierter Form den Text wieder, Text und Wertungskasten sollten kongruent sein. Deswegen ist eine (Be-)Wertung des Spiels am Ende immer hilfreich.

    Nur die sehr fortgeschrittenen, erfahrenen, alten Spieler können, aber müssen nicht auf Wertungen verzichten. Sie stellen aber die Minderheit dar. Deswegen wird sich diese Meinung nicht durchsetzen, zum Glück wie ich finde !

    Denn: Ich liebe Wertungsdiskussionen ! :ugly:
     
  33. Ich weis nicht wieso, aber das glaub ich dir aufs Wort... :D
     
  34. Cerebrus / Cerberus: Naja wie soll einem Lektor ein solcher Fehler auffallen? Der Lektor wird das Spiel selbst ja nicht gespielt haben und da beide Begriffe existieren ist der Dreher als solcher auch nicht erkennbar.

    Inhaltsfülle @Christian Schmidt:
    Wie du schilderst seid ihr durch den Nachteil gegenüber dem Internet mehr auf Exklusivität angewiesen denn je. Wie steht ihr zu der dadurch wiederum entstehenden Abhängigkeit gegenüber den Publishern, was gute Previewnoten etc. betrifft? Da Previews ja im Gegensatz zu Tests von Ladenspielen auf eine vertragliche Grundlage zwischen Euch und dem Publisher gestellt werden, besteht da doch ein Riesenproblem, wenn Ihr da mehr und mehr abhängig davon werdet?

    Copy und Paste: Manchmal hat man schon den Eindruck ein Tester hangelt sich an der Pressemeldung entlang.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Januar 2010

  35. Gabs auch schon andersrum. Beim HL² Test war die Physik göttlich, n Jahr später war sie nur ne aufgesetzt wirkende Spielerei.
     
  36. Eine Diskussion darüber ist entbehrlich. Wenn Beeinflussung bestünde, meinst du Gamestar würde das hier öffentlich machen, sich dafür entschuldigen und damit aufhören?

    Und wenn es so wäre, dann könnten die Redakteure auch nichts dafür, diese "Weisungen" würden dann von einer anderen Ecke kommen. Was ich jedoch auch etwas befremdlich finde ist, wenn ich Werbung von einem sehr gut bewerteten Spiel im Heft sehe, und dann das Spiel meiner Meinung nach auch noch etwas überbewertet ist. Jüngste Beispiele, Fallout, Street Fighter 4, 90+ Bewertungen. Aber auch darüber kann man sich streiten, das ist wohl Geschmackssache. Und da Gamestar so fair ist und online einen eigenen Userwertungskasten eingebaut hat, mit dem sich Gamestar und Userwertungen vergleichen lassen, kann ich mich nicht beschweren.

    Beispiel: Street Fighter 4, Gamestar 90, User 85
    Fallout 3, Gamestar 93, User 89

    Alleine dass Gamestar diesen Vergleich zulässt, schafft Transparenz, auch wenn es oft Abweichung gibt, so gefällt mir das System sehr gut, und ein paar Prozentpunkte kann es immer mal auseinandergehen. Ich glaube nicht an eine "gröbere" Ausseneinwirkung, von ein paar beschmierten Brötchen bei Spielevorstellungen mal abgesehen. =)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Januar 2010
  37. Ich denke solche einen Buchstabendreher kann in jeder Zeitschrift passieren. Es kommt in jeder Zeitschrift vor das einzelne Buchstaben fehlen oder vertauscht sind, oder wenn in einen Wertungskasten die Punkte falsch gezählt werden. Dies sind kleine Fehler die man verzeihen kann. Etwas anderes wäre es wenn in einen Test Teile der Handlung falsch geschildert werden, was ich auch schon gesehen haben.
    Das mit der werbung dürtest du auch in jeder x-beliebigen Zeitschrift vorfinden, immerhin muss überall Geld verdient werden. Gamestar ist in dieser hinsicht auch noch recht human im gegensatz zu anderen Zeitschriften wo über die Hälfte der Seiten Werbung ist.
    Wenn du aber schon wirklich seit vielen Jahren Gamestar liest und dir jetzt mal andere Spielezeitschriften zur Hand nimmst müsste dir auffallen das Gamestar im Vergleich mit der Konkurrenz sehr gut ausfällt. In manchen Spielezeitschriften findet man z.B. Tester die nicht objektiv bewerten und sowas möchte man ja nicht. Schließlich muss man allerdings mit den jeweiligen Stil der Zeitschrift zurechtkommen.
    Allerdings war das da oben deine Meinung und die muss ich akzeptieren auch wenn ich anderer Meinung bin.
     
  38. Crusha K. Rool der komische Kauz

    Crusha K. Rool
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    Glaubst du denn, dass die User objektiver bewerten als die GameStar? Gerade bei solchen großen Spielen, die als Must-Have angepriesen werden, kann es schnell passieren, dass sie auch von Spielern gekauft werden, die mit dem Genre normalerweise gar nichts anfangen können. Es wird also auf Empfehlung gekauft, das Spiel gefällt ihnen wegen der genretypischen Mechanismen aber vielleicht nicht und dementsprechend ist ihre Subjektive Wertung niedriger, als das Spiel es vielleicht für die meisten Genrespieler wäre. Es ist eben persönlicher Geschmack, während GameStar zumindest offiziell versucht, das ganze nachvollziehbar in eine Wertung zu pressen.
    Bedenke, dass Hinz und Kunz hier das System benutzen können und sich prinzipiell nach Lust und Laune die Wertung erklicken können, vielleicht nur um ihren "Punktestand" hier in die Höhe zu treiben.
     
  39. Ich habe die Erfahrung gemacht dass ich mich eher auf Userwertungen als auf Wertungen von Fachzeitschriften verlassen kann. Bei Filmkritiken merke ich es noch deutlicher. In Masse gesehen kann eine Userbewertung durchaus sehr präzise sein, um so mehr Bewerter, um so objektiver.

    Ich kann mit einem Spiel wie Fallout 3, das nach dem Prinzip von Oblivion gestaltet wurde, überhaupt nichts anfangen. Als ich das Spiel durchgespielt hatte und da kam ein toller Endspann, dachte ich mir, endlich gehts los, als ich merkte dass es sich um das Ende handelt war ich mehr als nur enttäuscht. Von mir bekäme das Spiel, rein auf den Spielspaß bezogen nicht mal eine 80er Wertung. Aber ich sehe ein dass Geschmäcker verschieden sind.

    Normale User sind die objektivsten Bewerter die man sich nur vorstellen kann. Du musst auch bedenken, selbst wenn ein Redakteur zu 100% objektiv ist, es ist ein Redakteur der in den meisten Fällen seit Jahren regelmäßig Spiele testet. Ob er will oder nicht, er sieht Spiele oft mit anderen Augen.

    An diesem Punkt muss ich an einen vorzüglichen australischen Rotwein denken, jeder Kritiker rümpft bei diesen "künstlich" hergestellten Weinen die Nase. Aber meingott, was soll ich machen, er schmeickt einfach gut, und sogar oft besser als Weine welche teilweise 500% teurer sind.

    Oder wer kennt nicht die Filmkritiken zu Actionfilmen "vorhersehbare oder schlechte Handlung".
    Was erwarte ich mir bei einem Actionfilm? Hallo? Das fällt für mich unter Betriebsblindheit. Diese tritt auf wenn man durch die professionelle Herangehensweise nur mehr steif auf Qualität im klassischen Sinne fokusiert ist. Das ist aber ein spezielles Problem der Filmkritiken und trifft auf Gamestar definitiv nicht zu.

    Und private Bewerter derart dumm darzustellen halte ich auch für realitätsfern. Ich denke die breite Masse schafft es eine "komplexes" Wertungssystem wie hier auf der hp zu nutzen.

    Damit hast du mich zu später Stunde noch etwas zum Schmunzeln gebracht. Du willst jetzt ernsthaft behaupten jemand lässt sich das Spiel von jemanden empfehlen/erklären, Fachmagazin/Freund, was auch immer, kauft sich das Spiel und vergibt dann eine schlechtere Benotung weil in dem Actionspiel mit Waffen geschossen, in dem Rollenspiel Quests erledigt und in dem Strategiespiel taktiert werden muss? Meinst du nicht auch dass jemand der sich z.B. ein Actionspiel kauft, in etwa ein Bild davon hat was da dann abgehen wird? =). Jetzt mal ernsthaft, die "genretypischen Mechanismen" (Shooter: Schießen usw.) kennt man doch spätestens beim 2 Spiel zum gleichen Genre. Und da ich davon ausgehe dass Leute die bei Gamestar Spiele bewerten in ihrem Leben nicht erst ein Spiel zum jeweiligen Genre gespielt haben, denke ich dass sich dieser Faktor mit Sicherheit nicht negativ auf die jeweilige Bewertung auswirken wird.

    Wären tatsächlich alle so "dämlich" wie du sie darstellst, dann wären die Wertungen mit Sicherheit höher, denn leichte Gemüter lassen sich auch leichter begeistern. Und waren es nicht gerade die ersten Spiele an die wir uns noch bis heute erinnern?

    Ich denke sowieso dass Leute die ein gewisses Genre nicht mögen, dieses auch garnicht erst spielen. Warum sollte jemand z.B. ein Autorennspiel kaufen wenn er das Genre nicht mag? Und komm jetzt nicht mit "genretypischen Mechanismen" :D, ich gehe mal davon aus dass das kleinste Kind in den meisten Fällen schon an der Verpackung sehen kann, was für "genretypische Mechanismen" sich hinter einem groß abgedruckten Auto abspielen werden =)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2010
  40. Crusha K. Rool der komische Kauz

    Crusha K. Rool
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    Zu deinem letzten Teil: Ich weiß ja nicht wie lange du hier schon im Forum mitliest, aber es gibt immer mal wieder Threads zum Thema, dass jemand schildert, dass er eigentlich mit Genre XY nichts anfangen kann und dann aber trotzdem mal auf GS-Empfehlung ein als herausragend geltendes Spiel des Genres gespielt hat, um zu verstehen, was andere an diesem Genre und seinen Mechanismen so finden.
    Wirklich umwerfen tut es ihn dann doch nicht, so wie er es sich vorher eigentlich schon gedacht hat. Trotzdem kann man den "Mainstreamspielen" dieses Genres ja in Zukunft trotzdem noch mal 'ne Chance geben, wenn die irgendwas ganz anders machen sollten, als die bisherigen.
    So an den Haaren herbeigezogen ist meine Schilderung nicht.

    Und Genres sind ja nicht so starr wie Rollenspiel = Quests und Strategiespiele gibt es auch in zig Ausführungen.

    Vielleicht hat man bisher nur Command & Conquer gespielt, hört aber das Heroes of M&M V ganz toll sein soll und wagt sich mal an Rundenstrategie. Gefällt nicht, aber gekauft wurde es halt.
    Wirtschaftssimulationen können auch ganz unterschiedlich sein. Wer Siedler mag, der muss mit Tropico noch lange nichts anfangen können. Das weiß er aber vorher vielleicht noch nicht.
    Rollenspiele: Vor kurzem fragte hier jemand, was an Rollenspielen so toll sei, da die ganzen offenen Mechanismen wie Attribute und Punkte beim Levelaufstieg doch den Spieler aus der stimmigen Welt rausreißen. Mit Gothic, Elder Scrolls und Co. konnte der User nichts anfangen, Vampire: Bloodlines gefiel ihm hingegen großartig.

    Es gibt Leute, die kaufen auch Spiele aus Genre's die sie nicht mögen, vielleicht einfach nur um zu sehen, ob sich ihre Meinung durch dieses Spiel ändern lässt. ;)
     
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