Razer Sabertooth

Gamepads   |   Datum: 18.01.2013
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Razer Sabertooth im Test | Seite 2

Profi-Gamepad mit Luxusausstattung

Ausstattung

Das Razer Sabertooth bietet insgesamt sechs zusätzliche, programmierbare Tasten, beim Vorgänger Razer Onza Tournament Edition waren es noch zwei. Auf Anordnung und Bedienbarkeit sind wir bereits eingegangen. Aber auch die regulären Tasten hat Razer nicht unangetastet gelassen. Die vier Feuertasten haben Mikroschalter mit extrem kurzen Hub und reagieren stets extrem präzise. Allerdings kennen wir diese schon vom Vorgängermodell, ebenso wie die optionale Hintergrundbeleuchtung.

Bei der Ausstattung des Razer Sabertooth gibt es fast nichts zu meckern. In der Packung findet sich neben dem Controller noch ein vier Meter langes Kabel, das sich zum leichteren Transport in der beigelegten Tasche abschrauben lässt. Zudem bietet das Kabel ähnlich zum kabelgebundenen Microsoft Xbox 360 Controller einen Stolperschutz. Dabei sorgt eine zusätzliche proprietäre Steckverbindung dazu, dass wir beim Stolpern über das Kabel nicht gleich den ganzen PC oder die Konsole mit umreißen, sondern der Stolperschutz stattdessen kontrolliert nachgibt – Logitechs verkabelte Gamepads Logitech F510 und Logitech F310 können damit nicht aufwarten.

Razer Sabertooth : In der praktischen Tasche verstauen wir Controller samt abnehmbaren Kabel. In der praktischen Tasche verstauen wir Controller samt abnehmbaren Kabel.

Da die beiden an der Unterseite befindlichen Schaltwippen nicht jedermanns Sache sind, legt Razer zudem einen Torx-Schraubenzieher bei, mit dem wir die zusätzlichen Tasten entfernen können. Die entstehenden Aussparungen lassen mit zwei mitgelieferten Gummiabdeckungen verschließen. Das OLED-Display und die beiden zusätzlichen Schultertasten gefallen uns ebenfalls gut. Schade finden wir die Begrenzung auf nur zwei Profile, die wir im internen Speicher ablegen dürfen. Wer mehr als zwei Titel regelmäßig spielt, muss so die gewünschten Einstellungen häufiger erneut einprogrammieren, was aber glücklicherweise leicht von der Hand geht.

Handling

Razer Sabertooth : Trotz der zusätzlichen Schaltwippen an der Unterseite liegt das Razer Sabertooth stets bequem in der Hand. Trotz der zusätzlichen Schaltwippen an der Unterseite liegt das Razer Sabertooth stets bequem in der Hand. Das Gehäuse des Razer Sabertooth passt in die meisten Hände sehr gut, und im Test sind die Bedienelemente allesamt sehr gut erreichbar. Nur die Bewegung der beiden Schaltwippen nach vorne könnte etwas leichtgängiger sein. Die Analog-Sticks bieten sowohl mit den optionalen Kappen als auch ohne stets ausreichend Halt und lassen sich problemlos bedienen. Der Druckpunkt der L3- und R3-Tasten ist fest genug, um Fehlauslösungen wie sie beim Microsoft Xbox 360 Controller desöfteren passieren, zu vermeiden. Das digitale Steuerkreuz ist aber etwas zu hoch geraten und der an sich gute Druckpunkt kann nicht mit dem immens präzisen Schalten der Feuertasten mithalten. Die haben sich im Vergleich zum Onza nicht verändert und bleiben weiterhin über jeden Zweifel erhaben. Die analogen Trigger an der Gehäuseoberseite entsprechen praktisch denen des Standard-Xbox-360-Controllers und lassen sich besser bedienen als die etwas lang geratenen Flügel des Razer Onza. Besonders bei langen Spielesitzungen zahlt sich die gummierte Oberfläche aus, die das Sabertooth stets angenehm in der Hand liegen lässt.

Das USB-Kabel misst inklusive des praktischen Stolperschutzes satte vier Meter und übertrifft damit sogar noch die Länge des Microsoft Xbox 360 Controllers um einen Meter. Einer gemütlichen Runde FIFA 13 auf dem Sofa steht also trotz Kabelbindung nichts im Wege. Das günstige Logitech Gamepad F310 kann hierbei nicht mithalten. Mit einer Kabellänge von nur 1,8 m eignet es sich ausschließlich für den Schreibtischeinsatz.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Razer Sabertooth Gamepad ist insgesamt sehr gut. Im Test fielen uns keine ungleichmäßigen Spaltmaße auf und es klappert nichts. Die Verwindungssteifigkeit überzeugt ebenfalls voll und ganz. Einzig die oberen Schultertasten klicken beim Auslösen sehr laut, was beim Spielen ohne Headset für empfindliche Ohren nervig werden kann. Beim Vorgänger Onza gab es aus der Community Beschwerden über die mangelnde Haltbarkeit des Gamepads und auch unser Onza hat mittlerweile seinen Geist aufgegeben. Deshalb überführen wir das Razer Sabertooth nun direkt in den Dauereinsatz, um die Haltbarkeit auf längere Sicht zu überprüfen.

Razer Sabertooth : Die Haptik des Razer Sabertooth ist ausgezeichnet. Wie es mit der Langlebigkeit steht, muss sich noch herausstellen. Die Haptik des Razer Sabertooth ist ausgezeichnet. Wie es mit der Langlebigkeit steht, muss sich noch herausstellen.

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Avatar itisalive
itisalive
#1 | 18. Jan 2013, 09:20
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Hanfblatt93
Hanfblatt93
#2 | 18. Jan 2013, 09:35
xbox 360 controller hat nen stolperschutz? also bei mir flog das gamepad immer mit wenn ich mal beim kabel hängen blieb.

aber ja einfach ein tolles pad, sieht hammer aus, aber hab da meine xbox 360 controller, falls man einer kaputt gehn sollte hol ich mir ja vllt so einen :D
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Avatar optimusprime
optimusprime
#3 | 18. Jan 2013, 09:50
Damals bei der Xbox gab es den Stolperschutz. Lang ist´s her. :D
Aber mal ehrlich, Kabel? Ist mir zu 90er.
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Avatar Dominian
Dominian
#4 | 18. Jan 2013, 09:55
Zitat von optimusprime:
Damals bei der Xbox gab es den Stolperschutz. Lang ist´s her. :D
Aber mal ehrlich, Kabel? Ist mir zu 90er.


Ach das mit dem Kabel hat auch seine Vorteile. Vor allem im High-End Bereich gibt es beim Funk doch noch Verzögerungen die gerade bei Präzisionseingaben ziemlich doof sind.
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Avatar Sehnerv
Sehnerv
#5 | 18. Jan 2013, 09:58
Immer wieder schön: Game One "Left is alright"
https://www.youtube.com/watch?v=se7Wn_91WG E
(Leerzeichen entfernen)
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Avatar EDDH
EDDH
#6 | 18. Jan 2013, 09:59
ALSO! Ich spiele sehr gerne mit Gamepad auf dem Sofa, was dank Steam jetzt noch leichter ist.
Ich habe jetzt schon das 2. MS x-Box pad, die nach ca 1 Jahr sehr stark an den Schultertasten Quietschen. Aber n Razer Pad hatte ich noch nicht, wird getestet!
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Avatar optimusprime
optimusprime
#7 | 18. Jan 2013, 10:09
Zitat von Dominian:

Ach das mit dem Kabel hat auch seine Vorteile. Vor allem im High-End Bereich gibt es beim Funk doch noch Verzögerungen die gerade bei Präzisionseingaben ziemlich doof sind.


Das gehört auch in die 90er. :D
Heutzutage, bei den ganzen Casual Games, habe ich kein Problem mit ein paar ms Verzögerung.
Gut, für erste Prince of Persia pflichte ich dir bei aber beim letzten konnte man nicht mal mehr sterben. -.-
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Avatar avmmerlin2012
avmmerlin2012
#8 | 18. Jan 2013, 10:21
für das geld bekommt man gleich 3 xbox 360 controller für den pc....
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Avatar Wirago
Wirago
#9 | 18. Jan 2013, 10:27
mit Controller auf dem PC spielen hat iwie was von Paralympics :D
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Avatar TheBrainbug
TheBrainbug
#10 | 18. Jan 2013, 10:30
Geht dann vermutlich auch, wie jeder andere Razer-Schrott, nach 5 Monaten kaputt, weil Razer nur Billigteile verbaut, deren Hauptaufgabe es ist zu leuchten.
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