Fazit

Razer Sabertooth : Tom Loske: Razer hat im Vergleich zum Razer Onza beim Razer Sabertooth an den richtigen Stellen nachgebessert und fast alle Schwächen des Onza konsequent ausgemerzt. Einzig das digitale Steuerkreuz erfüllt die Erwartungen noch nicht ganz, auch wenn ein Schritt in die richtige Richtung getan wurde. Für das nächste Razer-Gamepad wünschen wir uns ein durchgehendes Steuerkreuz im Stile des klassischen SNES- oder Megadrive-Controllers. Die beiden Schaltwippen an der Unterseite sind anfangs ungewohnt, aber schon nach kurzer Zeit möchten wir sie besonders in Action-Spielen nicht mehr missen. Gleiches gilt für die sich sehr angenehm an den Daumen schmiegenden Gummikappen der Analog-Sticks.

Alles in allem stellt Razer mit dem Sabertooth die neue Referenz bei den Gamepads. Gegen den Controller spricht eigentlich nur der extrem hohe Preis. Als Alternativen bieten sich das mittlerweile nur noch 50 Euro teure Razer Onza Tournament Edition oder der kabellose Xbox 360 Controller von Microsoft für etwa 40 Euro an. Wer noch etwas sparen möchte, greift für 30 Euro zur kabelgebundenen Variante – ein besseres Gamepad gibt es für diesen Preis einfach nicht. Das gleich teure Logitech F510 unterstützt zwar zusätzlich auch uralte Spiele, fällt beim Handling aber zurück.

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Razer Sabertooth