AMD Radeon R9 Fury X : Die Radeon R9 FuryX verwendet laut Asetek einen Kühler mit einer Pumpe von Cooler Master, die nicht verkauft werden darf. Die Radeon R9 FuryX verwendet laut Asetek einen Kühler mit einer Pumpe von Cooler Master, die nicht verkauft werden darf.

Zum Thema Radeon R9 Fury X ab 575,85 € bei Amazon.de Update: AMD hat inzwischen auf Anfragen zu diesem Thema reagiert und eine überall gleichlautende Stellungnahme herausgegeben. »Uns ist bekannt, dass Asetek Cooler Master verklagt hat. Wir verweisen auf Cooler Master, was die Details des Rechtsstreits angeht und sind der Ansicht, dass die Jury in diesem Fall nicht entschieden hat, dass der Kühler von Cooler Master, der momentan auf der Radeon Fury X eingesetzt wird, irgendwelche Patente von Asetek verletzt.«

Aus dieser Aussage lässt sich schließen, dass AMD nicht daran denkt, den Verkauf der Radeon R9 Fury X einzustellen. Da Asetek offensichtlich doch eine Patentverletzung durch den Fury-X-Kühler sieht, dürfte das letzte Wort hier noch nicht gesprochen sein.

Quelle: Gamers Nexus

Originalmeldung: Die AMD Radeon R9 Fury X verwendet einen Flüssigkeitskühler, der laut den bisherigen Informationen von Cooler Master stammt. Das ist auch der Grund dafür, dass der Kühlerhersteller Asetek AMD nun dazu aufgefordert hat, den Verkauf seiner aktuell schnellsten Grafikkarte einzustellen.

Cooler Master hatte einen Prozess gegen Asetek verloren und war dazu verurteilt worden, Lizenzgebühren zu bezahlen, da die Flüssigkeitskühler von Cooler Master laut dem Urteil Patente auf eine Pumpe von Asetek verletzen. Doch da sich Cooler Master nicht an dieses Urteil gehalten hatte, war das Unternehmen in einem zweiten Prozess dazu verurteilt worden, die doppelten Lizenzgebühren zu bezahlen und den Verkauf entsprechender Kühler komplett einzustellen.

Da der Kühler auf der AMD Radeon R9 Fury X anscheinend eine Pumpe verwendet, die durch das Urteil betroffen ist, will Asetek nun erreichen, dass der Verkauf dieses Modells eingestellt wird. Bislang ist keine Reaktion von AMD auf diese Aufforderung bekannt. Ein interessantes Detail in diesem Zusammenhang ist, dass lange vor der Veröffentlichung der Radeon R9 Fury X ein Kühler von Asetek auf der Grafikkarte erwartet worden war. Dann soll sich AMD aber doch für ein Modell von Cooler Master entschieden haben.

AMD ist auch nicht das einzige Unternehmen, das von Asetek nun zur Einstellung des Verkaufs von Produkten aufgefordert wurde. Gigabyte soll auch bei seinem Water-Force-Modell der Geforce GTX 980 eine Pumpe von Cooler Master verwenden, die nicht mehr verkauft werden darf. Eine weitere Version von Gigabyte, die Water-Force-Version der Geforce GTX 980 Ti, dürfte laut Asetek wegen des gleichen Kühlers ebenfalls gegen die Rechte des Unternehmens verstoßen. Laut dem Urteil dürften auch keine Pumpen verkauft werden, die sich nur »angeblich« von dem Asetek-Design unterscheiden.

Quelle: Gamersnexus