Ashes of the Singularity DX12-Benchmark : Ashes of the Singularity zeigt, das aktuell vor allem AMD-Grafikkarten von DirectX 12 profitieren. Ashes of the Singularity zeigt, das aktuell vor allem AMD-Grafikkarten von DirectX 12 profitieren.

Zum Thema Radeon R9 Fury X ab 572,31 € bei Amazon.de Update: Im Forum zu Ashes of the Singularity hat sich auch ein Mitarbeiter von Stardock mit dem Alias »Frogboy« zu dem Thema DirectX 12 und Nvidia zu Wort gemeldet. »Nvidia hat fälschlicherweise behauptet, dass es einen Fehler im Code von Ashes gibt, der MSAA betrifft. Am Sonntag konnten wir verifizieren, dass das Problem an ihrem DirectX-12-Treiber liegt. Unglücklicherweise war das erst, nachdem sie den Medien erzählt hatten, dass Ashes einen fehlerhaften MSAA-Modus hat... Außerdem ist der Effekt auf ihr Ergebnis ziemlich folgenlos.«

Laut diesen Aussagen liegt das Problem also rein an den Nvidia-Treibern, doch selbst ohne dieses Problem würde sich an dem Ergebnis der Nvidia-Grafikkarten kaum etwas ändern. Doch auch »Frogboy« ist überzeugt davon, dass mit ausgereiften Treibern, die Leistung unter DirectX 12 deutlich steigen wird. »Und die nächste Grafikkarten-Generation von AMD und Nvidia wird diesen Abstand noch deutlich wachsen lassen.«

Quelle: forums. galciv3.com

Originalmeldung: Der neue Benchmark zu Ashes of the Singularity von Oxide Games zeigt, dass AMD-Grafikkarten von einem Wechsel von DirectX 11 auf DirectX 12 stark profitieren, während es ja nach Einstellung und Geforce-Modell sogar dazu kommen kann, dass Nvidia-Grafikkarten unter DirectX 12 etwas langsamer als unter DirectX 11 laufen. Nvidia hatte zuletzt sogar einen Treiber veröffentlicht, der für diesen Benchmark optimiert ist. Das von mehreren Webseiten bestätigte Ergebnis liegt laut einer Stellungnahme von Nvidias Senior PR Manager Brian Burke daran, dass der Benchmark noch eine Alpha-Version sei.

»Es ist schwer zu sagen, was mit Alpha-Software los ist. Sie wird noch fertiggestellt und optimiert. Sie hat noch Fehler«. Oxide habe einen Fehler entdeckt, der die DirectX-12-Leistung bei MSAA negativ beeinflusst. Daher habe der Benchmark eine »eingeschränkte Nützlichkeit« und sei kein guter Indikator für die Spieleleistung unter DirectX 12. Man habe das höchstmögliche Vertrauen in DirectX 12, die eigenen DirectX-12-Treiber und die Leistungsfähigkeit der eigenen Grafikkarten unter DirectX 12. »Sobald akkurate DirectX-12.Messungen eintreffen, wird alles wieder so aussehen wie unter DirectX 11«, so Burke.

Oxide Games sehen das allerdings ganz anders und wehren sich in einem Blogbeitrag gegen »Falschinformationen« zu ihrem Benchmark. Dabei wird der angebliche MSAA-Fehler herausgestellt. »Es gibt falsche Behauptungen zu Problemen mit MSAA. Insbesondere, dass das Programm einen Fehler habe, der die Aussagekraft des Tests behindert. Wir können allen versichern, dass das absolut nicht der Fall ist. Unser Code wurde von Nvidia, Microsoft, AMD und Intel getestet. Er hat das sehr gründliche D3D12-Validierungssystem von Microsoft bestanden, das speziell entworfen wurde, um inkorrekte Nutzung zu erkennen«, so der Beitrag. Außerdem sei der MSAA-Pfad praktisch unverändert im Vergleich zu DirectX 11.

Laut Oxide Games sind wohl die Nvidia-Treiber noch nicht ausreichend auf DirectX 12 optimiert – auch was MSAA betrifft. Das betreffe aber nicht die Aussagekraft des Benchmarks, sondern sei bei neuen APIs mit unreifen Treibern normal. Die Leistung von Grafik-Hardware werde also im Laufe der Zeit mit DirectX 12 sogar noch steigen. Der eigene Benchmark sei jedoch mindestens so gut oder besser optimiert wie die meisten veröffentlichten Spiele. Warum AMD hier keine Probleme zu haben scheint, erklärt der Beitrag aber nicht. Eventuell dürfte die lange Erfahrung mit Mantle hier schon zu mehr Treiber-Optimierungen für DirectX 12 geführt haben. Dagegen scheint Nvidia seine DirectX-11-Treiber sehr gut optimiert zu haben.

Quelle: wccftech, Oxide Games