Nvidia Geforce GTX 1080 Ti : Zotac Firestorm zeigt in einem inzwischen veränderten Screenshot eine Geforce GTX 1080 Ti an. (Bildquelle: Videocardz) Zotac Firestorm zeigt in einem inzwischen veränderten Screenshot eine Geforce GTX 1080 Ti an. (Bildquelle: Videocardz)

Zum Thema Geforce GTX 1080 ab 645 € bei Amazon.de Seit Jahren folgt Nvidia dem gleichen Plan bei der Veröffentlichung neuer Grafikkarten. Nach einem neuen Top-Modell mit 80er-Kürzel werden zunächst eine kleinere Version mit 70er-Typenbezeichnung und einige Zeit später dann Titan-Modelle und eine 80-Ti-Grafikkarte veröffentlicht. Zumindest die ersten Schritte hat Nvidia auch bei der aktuellen Pascal-Generation vollzogen, denn die Geforce GTX 1080 ist erhältlich und die Geforce GTX 1070 folgt am 10. Juni 2016.

Zuletzt hatte es auch Gerüchte über einen weiteren Pascal-Grafikchip mit der Bezeichnung GP102 gegeben, der für neue Titan-Modelle, aber auch für eine Geforce GTX 1080 Ti gedacht sein soll. Nun gibt es einen neuen Hinweis darauf, der allerdings nicht aus der Gerüchteküche stammt, sondern von dem Nvidia-Partner und Grafikkarten-Hersteller Zotac.

Zotac bietet ein eigenes Tool namens Firestorm an, mit dem Grafikkarten übertaktet und überwacht werden können. Ein aktueller Screenshot der neuesten Version dieses Tools, den Zotac selbst veröffentlicht hat, zeigt als Bezeichnung der Grafikkarte den Titel »Geforce GTX 1080 Ti« an. Nachdem das von einigen Internet-Nutzern bemerkt worden war, wurde der Screenshot überarbeitet und nennt nun in der neuen Form nur noch eine Geforce GTX 1080.

Natürlich ist es denkbar, dass es sich um einen Anzeigefehler handelt, doch auch ein Tool denkt sich eine derartige Bezeichnung nicht selbständig aus. Es wäre auch keine Überraschung, wenn schon Vorserien-Modelle der Geforce GTX 1080 Ti existieren, doch eine Veröffentlichung in sehr naher Zukunft scheint eher unwahrscheinlich. Nvidia würde damit wohl auch die Käufer der eben erst erhältlichen Geforce GTX 1080 verärgern. Wahrscheinlicher ist, dass Nvidia die neue Grafikkarte als Reaktion auf AMDs Vega in der Hinterhand behält.

Quelle: Videocardz