Beyerdynamic MMX 300 im Test
Luxus-Headset für Hifi-Jünger
Hochpräziser Spieleklang zeichnet das MMX 300 aus. Nachteile sind das hohe Gewicht, die ungünstig angebrachten Bedienelemente sowie der extreme Preis von 300 Euro.
Von
Florian Klein
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Datum:
17.12.2007
Hochpräziser Spieleklang zeichnet das MMX 300 aus. Nachteile sind das hohe Gewicht, die ungünstig angebrachten Bedienelemente sowie der extreme Preis von 300 Euro.Das MMX 300-Headset von Beyerdynamic stammt ursprünglich aus der privaten Luftfahrt. Aufgrund des Lärms im Cockpit dämpfen die dick gepolsterten Ohrhörer die Umgebungsgeräusche stark ab, was auf lauten LAN-Partys ebenfalls funktioniert. Die Verarbeitung ist hochwertig, allerdings bringt das wuchtige MMX 300 satte 380 Gramm auf die Waage – wer Leichtgewichte bevorzugt, ist hier falsch. Spieleklang auf Onboard-Niveau erzeugt die mitgelieferte USB-Soundkarte, Klinkenanschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Unpraktisch: Lautstärkeregler und Mikrofonstummschaltung befinden sich am USB-Stick. Wer eine interne Soundkarte wie etwa eine X-Fi nutzt, muss so auf Bedienkomfort verzichten.
Im Klangtest macht sich die professionelle Abstammung des MMX 300 deutlich bemerkbar: Dynamik, Druck und Auflösung gehören zum Besten auf dem PC-Markt: Selbst verstohlene Schritte orten Sie im Gefechtslärm problemlos, und der Schalldruck heftiger Explosionen erinnert an ausgewachsene Subwoofer. Bei Musik klingen die aus Gründen der Sprachverständlichkeit überbetonten Höhen jedoch etwas zu scharf. Fazit: absolut spitzenmäßiger Spielesound im PC-Cockpit – für saftige 300 Euro aber ein sehr teurer.