Corsair Vengeance 1300

Headsets   |   Datum: 23.11.2012
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Corsair Vengeance 1300 im Test

Stereo-Headset mit sehr stabiler Verarbeitung

Das Corsair Vengeance 1300 stellt sich im Test als solides Stereo-Headset mit Standardausstattung heraus. Wir klären, ob Klang, Tragekomfort und Verarbeitung den Preis von rund 65 Euro rechtfertigen.

Von Florian Klein |

Datum: 23.11.2012


Zum Thema » Logitech G930 im Test Funk-Headset mit Raumklang » Steelseries Siberia v2 im Test Komfortables Stereo-Headset » Sennheiser PC 360 im Test Tolles Stereo-Headset für Spieler » Razer Megalodon im Test Teures Raumklang-Headset Mit dem Corsair Vengeance 1300 setzt der ehemals nur für Speicherriegel bekannt Hersteller seine vor etwa drei Jahren gestartete Headset-Serie fort. Das Corsair Vengeance 1300 bietet dabei die bewährte Standardkost: Stereo-Bauweise mit einem 50-Millimeter-Lautsprecher pro Ohr, 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für Klang und Mikrofon sowie ein am Kabel angebrachtes Kästchen mit Lautstärkeregler und Mikrofonstummschaltung.

Damit eignet es sich für alle gängigen (Onboard-)Soundkarten und -Chips. Wer also simulierten Raumklang auf dem Corsair Vengeance 1300 möchte, sollte eine entsprechende Soundkarte besitzen, ansonsten bleibt es auch in Spielen bei Stereo. Preislich sortiert sich das 60 Euro teure Corsair Vengeance 1300 grob im Mittelfeld der Spieler-Headsets ein. Sehr günstige Modelle wie das Creative Fatal1ty Gaming Headset gibt’s ab etwa 25 Euro. Die Stereo-Mittelklasse beginnt ab etwa 50 Euro und bietet Headsets wie etwa das Steelseries Siberia V2 (70 Euro) oder das Razer Carcharias für etwa (80 Euro). Allerdings können Stereo-Headsets ohne weitere Ausstattung durchaus auch 100 Euro und mehr kosten, wie etwa unsere zum Testzeitpunkt aktuelle Headset-Referenz, das 150 Euro teure Sennheiser PC 360 .

Corsair Vengeance 1300 : Mit einem Preis von zum Testzeitpunkt etwa 60 Euro sortiert sich das Corsair Vengeance 1300 in der Mittelklasse bei den PC-Headsets für Spieler ein. Ungewöhnlich für den Preis ist die massive Bauweise. Mit einem Preis von zum Testzeitpunkt etwa 60 Euro sortiert sich das Corsair Vengeance 1300 in der Mittelklasse bei den PC-Headsets für Spieler ein. Ungewöhnlich für den Preis ist die massive Bauweise.

Klang Spiele, Filme und Musik

Wir testen das Corsair Vengeance 1300 in Kombination mit einer Soundblaster X-Fi Titanium HD, die zum einen eine sehr überzeugende Raumklangsimulation bietet und zum anderen über hochwertige D/A-Wandler verfügt, sodass der Klang möglichst unverfälscht beim Headset ankommt. Im Spieletest gefällt uns vor allem die präzise Auflösung des Corsair Vengeance 1300, die selbst leise Geräusche nicht in undefiniertem Bassgewummer untergehen lässt, wenn die Schlacht in Battlefield 3 tobt.

Corsair Vengeance 1300 : Aufgrund der stattlichen 50-mm-Lautsprecher haben wir uns klanglich mehr erwartet. Aufgrund der stattlichen 50-mm-Lautsprecher haben wir uns klanglich mehr erwartet. Auch Sprache überträgt das Vengeance 1300 klar, unsere Mitspieler im Sprach-Chat verstehen wir stets problemlos. Das liegt allerdings nicht nur an der guten Auflösung, sondern ebenfalls an der spürbaren Überbetonung der Höhen – so kommen die Frequenzbereiche, in denen Sprache liegt, besonders gut zur Geltung, und auch in Filmen sind Dialoge so stets klar verständlich. Die Mitten klingen im Verhältnis etwas schwächer, bleiben aber präsent.

Wirklich ankreiden müssen wir dem Corsair Vengeance 1300 aber den, trotz des wuchtigeren Äußeren, kraftlosen Bass. Weder Explosionen in Battlefield 3 noch großkalibrigen Panzerkanonen in World of Tanks verleiht das Headset spürbar Druck im Tieftonbereich. Zwar ist durchaus Bass vorhanden und mit Hilfe des Equalizers lässt sich ein akzeptables Ergebnis erreichen, wirklich Spaß machen die tiefen Frequenzen aber nicht.

Stattdessen klingt das Vengeance 1300 im Test zwar präzise, aber auch stets kühl und analytisch mit deutlich überbetonten Höhen, was in Spielen und Filmen weniger, bei Musik aber deutlich stört. Becken zischeln unangenehm scharf und Stimmen werden teils schneidend. Dazu fehlt es an angemessen druckvollem Unterbau, sodass Musikfans lieber zu den im Artikel-Fazit genannten Alternativen greifen. Auch für Spiele und Filme gibt es dort deutlich besser klingende Headsets zum ähnlichen Preis.

Corsair Vengeance 1300 : Das Kabel ist nicht nur sehr robust ummantelt, sonder mit 3 Meter auch mehr als ausreichend lang. Das Kabel ist nicht nur sehr robust ummantelt, sonder mit 3 Meter auch mehr als ausreichend lang.

Ergonomie und Verarbeitung

Mit einem Gesamtgewicht von 370 Gramm gehört das Corsair Vengeance 1300 zu den schwereren Headsets. Das liegt hauptsächlich an der massiven Bauweise von Kopfbügel und Ohrhörern, die aus dickem Plastik bestehen. Gut gefällt uns der trotz des relativ dicken Materials flexible Kopfbügel, der auch gröbere Abstürze und Unfälle überstehen dürfte, ohne zu brechen. Überhaupt macht das ganze Headset einen rundum stabilen Eindruck. Die Gelenke der umklappbaren Ohrmuscheln sowie der flexible Mikrofonarm bewegen sich ohne Wackeln und wirken ebenfalls sehr bruchsicher. Dazu kommt das stabil ummantelte Kabel, das in der Preisklasse des Vengeance 1300 keine Selbstverständlichkeit ist. Einzig die Regler der Kabelfernbedienung könnten etwas hochwertiger sein, arbeiten im Test aber exakt.

Corsair Vengeance 1300 : Der Mikrofonarm lässt sich bei Nichtgebrauch hochklappen und ist ausreichend flexibel, um bei Stürzen nicht sofort abzubrechen.

Linke Seite
Der Mikrofonarm lässt sich bei Nichtgebrauch hochklappen und ist ausreichend flexibel, um bei Stürzen nicht sofort abzubrechen.

Der Tragekomfort ist dank der dicken Polsterung von Bügel und Ohrmuscheln insgesamt gut, allerdings erwärmen sich die Ohren aufgrund der geschlossenen Bauweise nach einiger Zeit spürbar. Umgebungsgeräusche dämpft das Vengeance 1300 relativ stark, wer das nicht möchte, sollte zu einem Headset mit offener Bauweise der Ohrmuscheln greifen. Neben dem vergleichsweise hohen Gewicht, störte im Test nach einiger Zeit auch der merkliche Druck der Ohrhörer auf den, zugegebenermaßen ziemlich großen, Kopf des Testers – mit kleineren Hutgrößen als XL sollte das allerdings kein Problem sein.

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Avatar HombreNachos
HombreNachos
#1 | 23. Nov 2012, 13:27
Ich bevorzuge eine Kombination aus Desktop Mikrofon und hochwertigem Musik Kopfhörer.
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Avatar Rothinsky
Rothinsky
#2 | 23. Nov 2012, 13:58
Zitat von HombreNachos:
Ich bevorzuge eine Kombination aus Desktop Mikrofon und hochwertigem Musik Kopfhörer.


Sorry, das ich hier frage, aber kannst du ein Desktop Mikrofon empfehlen? Ich wollte das nämlich ähnlich machen. Als Headset wollte ich die Superlux HD-681 B nehmen.
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Avatar chilled
chilled
#3 | 23. Nov 2012, 14:39
Zitat von Rothinsky:


Sorry, das ich hier frage, aber kannst du ein Desktop Mikrofon empfehlen? Ich wollte das nämlich ähnlich machen. Als Headset wollte ich die Superlux HD-681 B nehmen.


Es würde auch ein Zalman oder Hama Ansteckmicro reichen.

Meins haltet schon 3 Jahre und mein KH auch.. also länger als die Oberpro Headsets^^

Aber naja zum Test selber sag ich mal lieber nix..

Lieber nen gleichteuren Kopfhörer und man hat mehr QUalität und vieel länger Ruhe..
Aber jeder der sich damit befasst weiß das ;D
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Avatar Pigeon
Pigeon
#4 | 23. Nov 2012, 16:58
Zitat von chilled:
Meins haltet schon 3 Jahre und mein KH auch..


Wie bitte??!!??
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Avatar Rothinsky
Rothinsky
#5 | 23. Nov 2012, 17:37
Zitat von Pigeon:


Wie bitte??!!??

Welch präziser Kommentar, man weiß eindeutig sofort was genau gesagt wird und ich bin jetzt auch von deiner These überzeugt...
.
.
.
Nein, jetzt mal ehrlich, was GENAU willst du denn damit sagen?
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Avatar kotec
kotec
#6 | 23. Nov 2012, 17:42
Zitat von HombreNachos:
Ich bevorzuge eine Kombination aus Desktop Mikrofon und hochwertigem Musik Kopfhörer.


Auch wenn du richtig liegst, jede Headset-News die gleiche Leier von so Leuten wie dir...
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Avatar paris.hilton
paris.hilton
#7 | 23. Nov 2012, 17:51
... und lederkopfhöhrer schonmal gar nich ^^
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Avatar TANKCOM
TANKCOM
#8 | 23. Nov 2012, 19:36
Zitat von Rothinsky:

Welch präziser Kommentar, man weiß eindeutig sofort was genau gesagt wird und ich bin jetzt auch von deiner These überzeugt...
.
.
.
Nein, jetzt mal ehrlich, was GENAU willst du denn damit sagen?


Er meint, denke ich mal, das "haltet" eigentlich "hält" heißen sollte.
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Avatar creeeech
creeeech
#9 | 23. Nov 2012, 20:16
Zitat von HombreNachos:
Ich bevorzuge eine Kombination aus Desktop Mikrofon und hochwertigem Musik Kopfhörer.


Das ist doch total unpraktisch oder o.O
Holt Euch ein gescheites Headset und keinen sonen Gamer-Scheiß, dann werdet ihr zufrieden sein. Headsets sind wegen dem Mikro immer teurer als vergleichbare Musikkopfhörer, dafür aber auch sehr praktisch.
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Avatar HombreNachos
HombreNachos
#10 | 23. Nov 2012, 21:51
Zitat von creeeech:


Das ist doch total unpraktisch oder o.O
Holt Euch ein gescheites Headset und keinen sonen Gamer-Scheiß, dann werdet ihr zufrieden sein. Headsets sind wegen dem Mikro immer teurer als vergleichbare Musikkopfhörer, dafür aber auch sehr praktisch.


Das ist nicht "total unpraktisch", denn man hat nicht ständig son Ding vorm Mund rumhängen, man kann frei reden. Die Soundqualität lässt sich auch kaum toppen.

Ich weiß nicht von was für Headsets du redest, es wäre hilfreich wenn du eine Quelle nachreichst. Aber für wirklich gute Musik Kopfhörer bezahlt man 150 und aufwärts. Da hat einen ausgeglichenen Sound und nicht so überzogene Höhen wie bei fast jedem Headset.
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