Microsoft Xbox One

Konsolen   |   Datum: 06.12.2013

Xbox One - Neuigkeiten zu Online-Zwang, Gebrauchtspielen und Abwärtskompatibilität

Die Xbox One wird keine Xbox-360-Titel abspielen können. Außerdem verzichtet Microsoft auf einen festen Online-Zwang und verlangt wohl eine Gebühr für die Nutzung von Gebrauchtspielen.

Von Tobias Ritter |

Datum: 21.05.2013 ; 21:29 Uhr


Xbox One : Nicht Abwärtskompatibel und Installation von Gebrauchtspielen nur gegen Gebühr, dafür aber ohne Online-Zwang: Die Xbox One. Nicht Abwärtskompatibel und Installation von Gebrauchtspielen nur gegen Gebühr, dafür aber ohne Online-Zwang: Die Xbox One.

Nach der offiziellen Ankündigung der Xbox One in Seattle gibt es gute und weniger gute Nachrichten zu den zuvor kontrovers diskutierten Themen Online-Zwang, Abwärtskompatibilität und Gebrauchtspielsperre.

Während Microsoft mit seiner Next-Gen-Konsole auf das viel kritisierte Vorhaben, eine beständige Online-Verbindung für die Nutzung des Xbox-360-Nachfolgers vorauszusetzen, zu verzichten scheint, gibt es nämlich offenbar eine Einschränkung bei der Nutzung von Gebrauchtspielen.

Nutzung von Gebrauchtspielen wohl nur gegen Gebühr

Das zumindest berichten die Redakteure von wired.com, die bereits vor der offiziellen Enthüllung der Xbox One am Abend einen ersten Blick auf die Hardware werfen durften. Demnach sollen Titel für die Next-Gen-Konsole zwangsläufig auf der Festplatte installiert werden müssen, wodurch sie an den jeweiligen Xbox-Live-Account gebunden werden. Sollte jemand beabsichtigen, das Spiel mit einem zweiten Account zu verknüpfen, wird er mit einer zusätzlichen Gebühr in bisher unbekannter Höhe zur Kasse gebeten - erst dann darf er das Spiel ebenfalls installieren und anschließend auch ohne eingelegten Datenträger nutzen.

Kein Online-Zwang - Mit Einschränkung

Eine kleine Einschränkung gibt es übrigens auch beim Online-Zwang: Zwar setzt Microsoft keine Internet-Verbindung für den Vertrieb der Xbox One voraus, allerdings können die Spielentwickler entscheiden, einen Teil der Rechenarbeit ihrer Spiele in die Microsoft-Cloud auszulagern. Dann muss natürlich eine Internet-Verbindung vorhanden sein, um das entsprechende Spiel nutzen zu können.

Keine Abwärtskompatibilität

Außerdem verzichten die Remonder darauf, die Xbox One mit einer Abwärtskompatibilität zur Xbox 360 auszurüsten. Das soll Mark Whitten, Microsofts Vice-President der Abteilung Xbox Live, gegenüber Redakteuren der englischsprachigen Webseite theverge.com verlauten lassen haben. Man habe keinerlei Pläne, für die Vorgänger-Konsole erschienene Titel auf der Next-Gen-Xbox anzubieten, weder als Download via Xbox-Live noch auf anderen Wegen. Auf eine entsprechende Frage antwortete Whitten:

«Das System basiert auf einer anderen Kern-Architektur, weshalb eine Abwärtskompatibilität nicht möglich ist.»

Immerhin: Bereits auf der Xbox 360 erspielte Xbox Live Gamerscores lassen sich auf die Xbox One übertragen.

Größenvergleich der Konsolen. Von links nach rechts: Xbox One, PS3, Xbox 360 und Xbox 360 Slim. Der weiße Aufkleber auf unserer Debug-Konsole fehlt natürlich bei der Retail Xbox. Auf ihm ist ein weg-retouchierter QR-Code.
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Avatar Zyalnover
Zyalnover
#1 | 21. Mai 2013, 21:37
Sony wird wohl was ähnliches haben mit den Gebrauchtspielen.
Würde auch erklären warum die PS4 soviel Speicher hat.
PC/WIIU ich komme
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Avatar Hirogen
Hirogen
#2 | 21. Mai 2013, 21:38
Wie viel man in den Satz "man muss ein Spiel auf die Festplatte installieren um es spielen zu können" hinein interpretieren kann, sehr spannend *gg*
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Avatar intensity
intensity
#3 | 21. Mai 2013, 21:39
Zitat von Zyalnover:
Sony wird wohl was ähnliches haben.
PC/WIIU ich komme


woher willst du das wissen? Online zwang wird bei der ps4 NICHT der fall sein.
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Avatar rob81
rob81
#4 | 21. Mai 2013, 21:39
Mit welchem Recht verlangen die für Gebrauchtspiele eine Gebühr?
Außerdem ist das Startup lächerlich. CoD, Forza und die EA Sports Serie...werben auch noch mit exklusiv CoD DLCs -..-
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Avatar WarBeast
WarBeast
#5 | 21. Mai 2013, 21:40
Microsoft wird wohl viele rote Zahlen auf ihrem Kontoauszug sehen...
Mir kanns egal sein, ich spiele eh nur auf dem PC.
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Avatar hebelman
hebelman
#6 | 21. Mai 2013, 21:41
Damit kann man davon ausgehen das bei der PS4 genau das Gleiche kommen wird, da wohl die Publisher nicht auf die Zusatzeinnahmen verzichten werden wollen.
Hört sich auch genau so an wie Sonys Aussage "Die Publisher bzw. Entwickler können es selbst entscheiden".
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Avatar Zyalnover
Zyalnover
#7 | 21. Mai 2013, 21:42
Zitat von intensity:


woher willst du das wissen? Online zwang wird bei der ps4 NICHT der fall sein.

Woher willst du das wissen?
EA will den Onlinepass auch für die PS3/4 nicht mehr.
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Avatar Santa Claws
Santa Claws
#8 | 21. Mai 2013, 21:42
Zitat von rob81:
Mit welchem Recht verlangen die für Gebrauchtspiele eine Gebühr?

Mit IHREM Recht!
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Avatar Drehtürsteher
Drehtürsteher
#9 | 21. Mai 2013, 21:43
Zitat von Zyalnover:
Sony wird wohl was ähnliches haben mit den Gebrauchtspielen.
Würde auch erklären warum die PS4 soviel Speicher hat.
PC/WIIU ich komme

Also ne Wii zu kaufen...naja Nintendo scheint auch nichts Gescheites hinzukriegen.
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Avatar brainpinker
brainpinker
#10 | 21. Mai 2013, 21:44
Gebrauchte Spiele nur gegen Gebühr!?
Danke hab genug von der next Generation. Hab mir vor kurzem eine Wii U gekauft und hab nen High end PC.
Also bleiben Konsolen das was sie schon immer waren, Spielzeug.
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