PlayStation 4 : Ein Hacker-Opfer hat einen Schaden in Höhe von 600 Dollar erlitten. Jetzt hat er auch noch Ärger mit dem Support von Sony. Ein Hacker-Opfer hat einen Schaden in Höhe von 600 Dollar erlitten. Jetzt hat er auch noch Ärger mit dem Support von Sony.

Zum Thema Playstation 4 ab 349,99 € bei Amazon.de Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden, ist schon für sich gesehen alles andere als schön. Wenn dann jedoch auch noch die erhoffte Hilfe eines Herstellers ausbleibt oder eher geringfügig ausfällt, wächst der Ärger noch mehr. So ist jetzt im Fall von dem reddit-Benutzer »Kadjar« geschehen.

Wie dieser sehr ausführlich in einem separaten reddit-Thread berichtet hat, wurde seine PlayStation 4 beziehungsweise sein PlayStation-Network-Accoutn vor kurzem gehackt. Aufgefallen ist es ihm das, als er plötzlich Mails und Rechnungen von Käufen erhalten hat, von denen er überhaupt nichts wusste. Wenig später wurde seine Konsole sogar deaktiviert. Insgesamt ist ihm ein Schaden in Höhe von 600 Dollar entstanden.

Nachdem der erste Schock überwunden war, wandte sich »Kadjar« an den offiziellen Kundenservice von Sony. Dessen Angebot ließ das erhitzte Gemüt Hacker-Opfer jedoch nicht wirklich abkühlen - im Gegenteil. Der Support erklärte ihm, dass maximal eine Summe von 150 Dollar zurückerstattet werden kann - dies aber auch nur in Form von PSN-Credits. Doch damit nicht genug: Sollte sich der Betroffene dazu entschließen, die unrechtmäßig erfolgten Zahlungen von seiner Bank stornieren oder zurückbuchen zu lassen, wird sein Account permanent gebannt. Das hätte zufolge, dass alle zuvor gekauften Spiele von dem Account gelöscht werden - ohne eine Möglichkeit der späteren Wiederherstellung.

Ebenfalls ärgerlich: Die betroffene PlayStation 4 kann in den nächsten sechs Monaten nicht mehr als primäre Konsole deklariert werden, so dass sie quasi für ein halbes Jahr außer Gefecht gesetzt ist.

Das alles hat zu einem kollektiven Sturm der Entrüstung bei reddit.com geführt. Einige prangern das Verhalten des Kundenservice von Sony an. Andere wiederum sehen diesen Fall als Paradebeispiel dafür an, seinen Account besonders gut zu schützen.

Eine weitere Stellungnahme seitens Sony zu diesem Thema steht derzeit noch aus.

Erst im Juli 2014 hatten wir darüber berichtet, dass Sony sich im Zuge einer in den USA eingereichten Sammelklage aufgrund des PlayStation-Network-Hacks aus dem Jahre 2011 zu Entschädigungsleistungen im Gegenwert von 15 Millionen US-Dollar bereit erklärt - allerdings nur in den USA.

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