Steam Machines : Valve erwähnt die Steam Machines im Programm der Steam Dev Days nicht mehr. Valve erwähnt die Steam Machines im Programm der Steam Dev Days nicht mehr.

Die Steam Dev Days fanden im Januar 2014 statt und dort hatte Valve die Steam Machines zusammen mit dem auf Linux basierenden SteamOS den Entwicklern hinter verschlossenen Türen vorgeführt. Nun hat Valve angekündigt, dass am 12. und 13. Oktober 2016 erstmals seit dieser Zeit wieder Steam Dev Days stattfinden werden und auf einer Webseite auch die Themen genannt, die auf der Veranstaltung behandelt werden.

Neben Geschäftsstrategien und sehr viel Virtual Reality steht auch der Themenbereich »Technische Integration« im Mittelpunkt. Allerdings werden dort nur Themen wie Game-Server, Vulkan, der Steam Controller und auch Spiele für SteamOS und Linux behandelt. Die Steam Machines werden nicht einmal mehr erwähnt. Damit scheint auch Valve die Mini-PCs selbst aufgegeben zu haben, aber zumindest noch das Betriebssystem SteamOS zu unterstützen.

Im Juni 2016 war bekanntgeworden, dass Valve zu diesem Zeitpunkt 500.000 Steam Controller verkauft hatte und diese Zahl auch die Controller enthält, die mit jeder Steam Machine ausgeliefert wurden. Die Verkaufszahlen der Steam Machines sind zwar nicht bekannt, mussten aufgrund dieser Angabe deutlich unter 500.000 liegen. Konsolen wie die Playstation 4 und Xbox One, wurden schon am ersten Tag nach der Markteinführung jeweils mehr als eine Million Mal gekauft. Damit war klar, dass die Steam Machines weit hinter den Erwartungen von Valve und den PC-Herstellern zurückgeblieben waren.

Es scheint also, als ob sich Valve nun vor allem auf den recht erfolgreichen Steam Controller und auf SteamOS konzentriert, auch wenn Linux bei Steam trotz vieler Spieler noch immer so gut wie keine Rolle spielt und laut den Hardware-Umfragen seit Jahren bei rund einem Prozent oder weniger Nutzern zum Einsatz kommt. Der Erfolg von Windows 10 bei Steam-Spielern dürfte dafür sorgen, dass sich das wohl auch so schnell nicht ändern wird.

Quelle: Steam