Logitech G500s

Mäuse   |   Datum: 11.07.2013
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Logitech G500s im Test

Neues Logo, alte Qualität

Mit der G500s präsentiert Logitech einen Nachfolger der G500-Maus, der zwar in einem schicken, neuen Gewand über den Schreibtisch wuselt, im Test sonst aber kaum Verbesserungen mitbringt.

Von Mark Geiger |

Datum: 11.07.2013


Logitech G500s : Aus G500 wird G500s: Auch die Mäuse der G-Serie von Logitech erhalten mit Einführung der S-Modelle eine kleine Überarbeitung. Aus G500 wird G500s: Auch die Mäuse der G-Serie von Logitech erhalten mit Einführung der S-Modelle eine kleine Überarbeitung.

Die rund 70 Euro teure Logitech G500s soll die alte, sehr gute und erfolgreiche G500 (50 Euro) ablösen, die seinerzeit wiederum die legendäre G5 beerbte. Das neue S-Modell unterscheidet sich vom alten Namensvetter optisch nur durch eine neue Farbgebung und dem großen »G« auf der Rückseite anstelle des Logitech-Logos – das hat der Hersteller als neues Markenzeichen seiner Gaming-Produkte eingeführt. Die Anzahl und Anordnung der Tasten, das Mausrad, die LED-Anzeige und die Form sind dagegen absolut identisch zur G500. Die Abtastrate des Lasers hat Logitech allerdings von 5.700 auf 8.200 dpi kräftig erhöht.

Zum Thema » Logitech G500 im Test 5.700 dpi und 3 Daumentasten » Logitech G400 im Test Preis-Leistungs-Tipp » Logitech G9X im Test Logitechs ewiges Highlight » SteelSeries Sensei im Test Meisterhafte Mogel-Maus Dasselbe gilt für den Unterboden, der nach wie vor den Einschub für die zwölf Zusatzgewichte beherbergt. Im Test muss die Logitech G500s beweisen, dass sie die Stärken ihres Vorgängers auch bei Präzision, Verarbeitung und Handling wiederholt, oder um die 20 Euro Aufpreis zu rechtfertigen, sogar verbessert. Sonst droht ihr das Schicksal der Tastatur Logitech G510s , die sich im Test als sehr gute, aber überteuerte Neuauflage der beliebten Spielertastatur G510 entpuppte.

Präzision

Schon die Logitech G500 überzeugte im Test mit einer sehr guten Präzision. Die maximale Abtastrate des Laser-Sensors hat Logitech im Vergleich zur G500 von 5.700 dpi auf sehr hohe 8.200 dpi wie bei der Roccat Kone XTD erhöht. In der Praxis aber sind 8.200 dpi viel zu schnell, selbst wenn wir die Zeigergeschwindigkeit weit herunterregeln. Deshalb spielen wir im Test bevorzugt mit deutlich weniger dpi, was der Präzision nicht schadet. Unserer Erfahrung nach bringen Sensoren mit einer Abtastrate über 5.000 dpi bestenfalls einen theoretischen Vorteil. So behalten wir mit der Logitech G500s auch in hektischen Situationen stets die Kontrolle über das Spielgeschehen - sowohl in schnellen Shootern als auch in flotten Echtzeitstrategiegefechten lässt uns die Maus nie im Stich.

Logitech G500s : Die Logitech G500s steht ihrem Vorläufer G500 in nichts nach. Die Logitech G500s steht ihrem Vorläufer G500 in nichts nach.

Die Signalrate der Maus lässt sich in sechs Stufen auf bis zu 1.000 Hz festlegen, wir empfehlen die höchste Einstellung, um die geschmeidigsten Zeigerbewegungen zu erhalten. Derlei Dinge legen wir über den Treiber fest, ebenso die Erstellung von Makros. Außerdem können wir nun auch bei Logitech die Option »Am Winkel ausrichten«, auch »Angle Snapping« genannt über den Treiber an- oder ausschalten.

Logitech G500s : Noch einen Tick präziser als die G500s ist die Steelseries Sensei, die im Gegensatz zur G500s ein symmetrisches Gehäuse hat und damit auch in linke Hände passt. Noch einen Tick präziser als die G500s ist die Steelseries Sensei, die im Gegensatz zur G500s ein symmetrisches Gehäuse hat und damit auch in linke Hände passt. Diese gleicht Abweichungen bei der Mausbewegung aus, was sich vor allem bemerkbar macht, wenn wir längere Distanzen in eine Richtung auf einer Linie zurücklegen möchten. Da sich das Angle Snapping genauso extrem wie bei der Steelseries Sensei auswirkt, kann das ganze durchaus als Cheat bezeichnet werden.

Mit den beiden dpi-Umschaltern können wir zwischen maximal fünf über den Treiber konfigurierbaren Stufen wechseln. Ein Manko, das schon beim Test der G500 zu Punktabzügen, führte ist das Mausrad, das sich mit einem dahinter liegenden Schalter zwischen gerastertem Modus und rasterlosem Drehen umschalten lässt. Nach wie vor wirkt die Rasterung für gezieltes Waffenwechseln aber zu schwach und hätte ruhig kräftiger ausfallen dürfen wie zum Beispiel bei der Razer Ouroboros . Außerdem wirkt das Mausrad der G500s durch die 4-Wege-Funktion schwammiger als bei der Logitech G400s und bei deren Vorgänger, der Logitech G400 mit 2-Wege-Mausrad.

Logitech G500s : Mogelpackung extrem: Wie bei der SteelSeries Sensei funktioniert auch bei der Logitech G500s das »Angle-Snapping« sehr präzise. (Schwarz: Ausrichten am Winkel deaktiviert. Blau: Ausrichten am Winkel aktiviert) Mogelpackung extrem: Wie bei der SteelSeries Sensei funktioniert auch bei der Logitech G500s das »Angle-Snapping« sehr präzise. (Schwarz: Ausrichten am Winkel deaktiviert. Blau: Ausrichten am Winkel aktiviert)

Technik

Die Logitech G500s ist mit einem Laser-Sensor ausgerüstet und damit Mäusen mit optischen Sensoren leicht unterlegen, da sich deren Zeigerbewegungen einen Tick weicher anfühlen - auch viele professionelle Spieler bevorzugen daher optische Sensoren. Trotzdem besitzt die optische Technologie einen Nachteil für Spieler, die die Maus wegen einer niedrig eingestellten Empfindlichkeit häufiger umsetzen müssen: eine erhöhte Lift-Off-Distanz (LOD), also die Höhe, ab der der Sensor keine Mausbewegung mehr registriert.

Logitech G500s : Technisch kann die G500s voll überzeugen – wie seinerzeit auch die Logitech G500. Technisch kann die G500s voll überzeugen – wie seinerzeit auch die Logitech G500.

Desto höher der Wert, desto höher muss die Maus angehoben werden. Auf dem Weg vom Mauspad bis zu dem Punkt, an dem die Lift-Off-Distanz erreicht wird, kann es zu ungewollten Zeigerbewegungen und kurzfristigem Kontrollverlust kommen - gerade als Scharfschütze in Online-Shootern hat das im Test oftmals den virtuellen Tod zur Folge gehabt. Bei Laser-Sensoren ist die Distanz geringer als bei optischen und kann theoretisch über den Treiber reguliert werden. Die Logitech G500s bietet trotz Laser allerdings keine Möglichkeit diese Distanz im Treiber einzustellen, besitzt aber von Haus aus eine sehr niedrige Lift-Off-Distanz von nur rund 2,5 mm.

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Avatar Theroja
Theroja
#1 | 11. Jul 2013, 15:21
Ich habe die Steelseries Kana und kann diese ebenfalls ohne Einschränkungen empfehlen.
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Avatar flown
flown
#2 | 11. Jul 2013, 15:23
Ich bin immer noch glücklich mit meiner MX 518, aber wenn ich jetzt eine neue Maus bräuchte, würde ich wohl zu der hier (oder zur G400s) greifen. Die Logitech Mäuse sind für meine Hände einfach perfekt von der Form. Alle anderen sind mir entweder zu flach oder zu kantig.
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Avatar Ludwig
Ludwig
#3 | 11. Jul 2013, 15:24
Logitech ist soooo gut. Alles was ich von denen jemals gekauft habe ist von überzeugender Qualität.

Ich hoffe sie kriegen finanziell wieder die Kurve. Was man in letzter Zeit hörte klang nicht so rosig.
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Avatar DrProof
DrProof
#4 | 11. Jul 2013, 15:33
Hab die G500.. sehe irgendwie keinen Grund zu wechseln...
Was auch das Problem ist... Denke Logitech geht es nicht so gut weil sie einfach Top Produkte produzieren, die ich auch 10 Jahre verwenden kann ohne dass ich jemals was neues brauche...

Meine erste Logitech MX510 wird jetzt schon in dritter Generation genutzt... Bzw. 3te Person... Ich -> Vater -> Patenkind ;)
und läuft immernoch 1A
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Avatar ck001
ck001
#5 | 11. Jul 2013, 15:39
Zitat von DrProof:
Hab die G500.. sehe irgendwie keinen Grund zu wechseln...
Was auch das Problem ist... Denke Logitech geht es nicht so gut weil sie einfach Top Produkte produzieren, die ich auch 10 Jahre verwenden kann ohne dass ich jemals was neues brauche...


wie oft braucht man was neues, grad in dem sektor der eingabegeräte? im prinzip braucht man noch nicht mal gamer-mäuse oder gamer-mousepads, es sei denn, man will unbedingt etwas, ganz gleich, wie sinnvoll das nun sein mag.

daher back to topic, hardwareseitig schätze ich ms-eingabegeräte, hatte schlechte erfahrungen mit logitech, daher hoffe ich, dass, sollten meine x5 und x4 mal ihren dienst verweigern adäquate optionen zur verfügung stehen.
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Avatar Raz0rlight
Raz0rlight
#6 | 11. Jul 2013, 15:41
Zitat von flown:
Ich bin immer noch glücklich mit meiner MX 518, aber wenn ich jetzt eine neue Maus bräuchte, würde ich wohl zu der hier (oder zur G400s) greifen. Die Logitech Mäuse sind für meine Hände einfach perfekt von der Form. Alle anderen sind mir entweder zu flach oder zu kantig.


Die MX 518 hätte ich wohl heute noch :D allerdings erlag sie einem Kabelbruch, nach 4 Jahren :P
Bin jetzt seit 3,5 Jahren mit der G500 vollkommen zufrieden,
hab mir an Weihnachten jedoch ne neue G500 geholt.

Unser Hifi LAden hatte sie für 28 € im Angebot :-) Die alte liegt nun auf ersatz im schrank.

Diese G500s ist mit 70 € zwar nicht grade günstig, allerdings wer unbedingt ne neue Maus braucht, investiert nicht falsch.
Beim kauf meiner G500 hat die auch noch über 70€ gekostet.
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Avatar Xalloc
Xalloc
#7 | 11. Jul 2013, 15:43
Mir liegen Logitech-Mäuse von der Form her nicht, jetzt bin ich mit der Zowie AM-GS sehr zufrieden. Microsoft IntelliMouse lässt grüßen ;)
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Avatar flohibohi
flohibohi
#8 | 11. Jul 2013, 15:51
Bin mit meiner G500 nach knapp 4 Jahren immer noch super zufrieden :)
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Avatar HaloGrungeLink
HaloGrungeLink
#9 | 11. Jul 2013, 15:59
Hab eine 7 Jahre alte G5 und bin noch immer glücklich damit :)
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Avatar DorianGray
DorianGray
#10 | 11. Jul 2013, 16:02
Bin ebenfalls glücklicher G500-User seit nem knappen halben Jahr und deswegen vorerst bedient und zufrieden
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