Logitechs G9X : Im Grunde genommen unterscheidet sich die G9X kaum von ihrem Vorgänger G9 (Test in Heft 12/2007, 94 Punkte) - Logitech erhöht nur die maximale Abtastrate von hohen 3.200 dpi auf nun irrwitzige 5.000 dpi und verbesserte die Kompatibilität des Lasers mit Glas-Mauspads. Die Tasten gehören noch immer zu den präzisesten aller von uns getesteten Mäuse und die Ergonomie ist zumindest für Rechtshänder nahezu optimal. Wer will, wechselt die glatte lange Oberschale gegen die mitgelieferte kürzere, aber deutlich griffigere Schale aus - so schmiegt sich die G9X auch in kleine Hände. Und egal ob Sie lieber schwere oder leichte Mäuse bevorzugen, mit den acht mitgelieferten Gewichten passen Sie die G9X an Ihre Vorlieben an.

Der mit bis zu 5.000 dpi überzüchtete Laser funktionierte auf allen von uns getesteten Mauspads problemlos und sehr präzise - in der Maximaleinstellung von 5.000 dpi war uns die Zeiger-Bewegung aber viel zu schnell. Mit einer kleinen Wippe hinter der linken Maustaste wechseln Sie die DPI-Zahl - wenn Sie wollen in bis zu fünf Stufen und mit frei konfigurierbaren Abständen.

Allen neun Tasten können Sie Kommandos oder individuell zusammengestellte Makros zuweisen, selbst dem nach links und rechts kippenden Mausrad. Apropos Mausrad: Das können Sie nicht nur in vier Richtungen bewegen, sondern auch die deutliche Rasterung per Knopfdruck an der Unterseite der G9X aufheben - so scrollen Sie schnell durch ellenlange Dokumente. Im Gegensatz zur WoW MMO Gaming Mouse spendierte Logitech der G9X einen internen Speicher. Darauf gespeicherte Profile können Sie so problemlos auch an anderen PCs nutzen, Sie müssen also nicht wieder sämtliche Einstellungen vornehmen - praktisch.

Bild 1 von 14
« zurück | weiter »
Zum Lieferumfang der Logitech G9x gehören zwei Oberschalen, eine flachere und eine höhere.