Roccat Kova im Test
Präzise Infrarot-Maus für beide Hände
Roccats Kova ist nicht nur eine präzise Infrarot-Maus für Links- und Rechtshänder, sondern verzichtet auch komplett auf die Einrichtung von Treibern. Wie gut das funktioniert, erfahren Sie im Test.
Von
Nico Gutmann
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Datum:
15.01.2010
Die 40 Euro teure Roccat Kova gehört zum Eingabe-Komplettpaket SDMS (Smart Desktop Management System), das einfache Einrichtung und Handhabung mit Spieletauglichkeit kombinieren soll. Konsequenterweise verzichtet die Kova daher auf eine Treiberinstallation. Stattdessen konfigurieren Sie die Maus über Tastenkombinationen. Drücken Sie etwa zwei der insgesamt vier seitlichen Tasten beim Einstecken, wechselt die Maus in den Linkshänder-Modus – die Tastenbelegung wird gespiegelt. Auf ähnliche Weise stellen Sie die Abtastrate oder die variable Beleuchtung ein.
In der Theorie klingt das ganz gut, scheitert aber an der Umsetzung, denn die dpi-Abtastung können Sie nur in festen Schritten verändern und Änderungen werden erst nach einer Verzögerung umgesetzt. Makros oder eine freie Tastenbelegung unterstützt die Kova übrigens gar nicht erst. Wer auf diese Funktionen ebenso wie auf die nutzlose, weil zögernde DPI-Umstellung verzichten kann, bekommt eine auf allen Oberflächen hochpräzise Infrarot-Maus mit einer maximalen Abtastrate von 3.200 dpi. Dank symmetrischer Form und Fingerablageflächen liegt sie bestens in beiden Händen. Das mit rund 90 Gramm sehr geringe Gewicht ist Geschmackssache. Für Linkshänder ist die Kova eine echte Alternative, Rechtshänder bekommen in dem Preissegment besser ausgestattete Mäuse, wie etwa die Logitech G500.