Nvidia : Dass der Grafikchip-Markt immer unübersichtlicher wird, scheint Nvidia keinesfalls zu stören. Das Unternehmen stellt nämlich mit der Geforce 7600 GS und der Geforce 7300 LE gleich zwei Neuzugänge der Geforce 7-Serie vor. Dabei bleibt lediglich erstere für Spieler interessant.

Als kleinere Schwester der zur CeBit eingeführten Geforce 7600 GT, soll die 7600 GS aber ebenso den Mainstream-Markt bedienen. Mit 12 Pixel-Pipelines und einem Speicher- / Chiptakt von je 400 MHz kommt sie nicht ganz an das Niveau der 7600 GT heran. Der 256 MB große DDR2-Speicher ist über 128-bit breites Interface angebunden; die Karte selbst unterstützt Nvidias PureVideo und kann im SLI-Betrieb genutzt werden. Karten mit dieser GPU sollen zum Preis von rund 140 US-Dollar zu haben sein.

Die Geforce 7300 LE richtet sich dagegen eindeutig an Einsteiger-PCs und Nutzer, die von IGP-Grafik upgraden wollen. Lediglich vier Pixelshader-Prozessoren und drei Vertexshader machen die GPU für Spieler gänzlich uninteressant. Der Vollständigkeit halber sei jedoch gesagt, dass die Takte von GPU und Speicher 450 MHz bzw. 333 MHz betragen. Über die Turbocache-Technologie kann eine solche Grafikkarte neben dem mitgelieferten Speicher auch auf Teile des Hauptspeichers zurückgreifen.